Unbeliebter Gast

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Der Eichenprozessionsspinner ist nun auch in Gemünden aufgetreten. In Burg-Gemünden wurden deshalb zwei Flächen gesperrt, unterhalb der Kirche und im Bereich des Wochenendhausgebiets. Ferner wurde der Parkplatz an der Landesstraße zwischen Nieder-Gemünden und Homberg gesperrt.

Der Eichenprozessionsspinner ist nun auch in Gemünden aufgetreten. In Burg-Gemünden wurden deshalb zwei Flächen gesperrt, unterhalb der Kirche und im Bereich des Wochenendhausgebiets. Ferner wurde der Parkplatz an der Landesstraße zwischen Nieder-Gemünden und Homberg gesperrt.

Mitarbeiter des Bauhofs hatten die Nester dieser Tage bei Bauarbeiten entdeckt. Die Gemeinde gibt auf ihrer Homepage Verhaltenstipps weiter, falls man mit dem unbeliebten Einwandern in Kontakt kommen sollte. Eine Berührung mit der Raupe des Eichenprozessionsspinners kann üble Folgen haben und Asthma und Hautreizungen hervorrufen.

Aufgrund des milderen Klimas nimmt die Population an Eichenprozessionsspinnern generell zu. Hauptsächlich an Eichen, aber auch an Hainbuchen sind seine Nester zu finden. Die Haare der Prozessionsspinnerraupen enthalten ab dem dritten Häutungsstadium das Reizgift Thaumetopan, dass bei Direktkontakt mit der Haut beziehungsweise über die Atmungsorgane des Menschen zu hartnäckigen Reizungen führen kann, erklärt Petra Westphal von Hessen Forst.

Daher sollte der Kontakt mit den Raupen insbesondere in den Kronenbereichen von Eichen und vor allem auch mit den Gespinstnestern und den darin enthaltenen abgestreiften Raupenhüllen vermieden werden.

Die schädliche Wirkung der Brennhaare ergibt sich nicht nur durch direkte Berührung von Raupen, sondern kann auch über durch die Luft getragene Brennhaare ausgelöst werden. Daher gilt: unnötigen Kontakt und die Nähe zu den Raupen und den von ihnen befallenen Bäumen vermeiden. Nach versehentlichem Kontakt sollte man schnell duschen, Haare waschen, die Kleidung wechseln und diese (möglichst über 60 Grad) waschen.

Außerdem: Pollenfilter im Auto und der Wohnung verwenden und kontaminierte Schuhe und Kleidung nicht in den Wohnbereich bringen. Die Nester müssen von Experten beseitigt werden.

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