Seniorenbeirat wird gewählt

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Gemünden (pm). Am 14. März werden in Gemünden nicht nur Gemeindevertretung und Ortsbeiräte neu gewählt, sondern auch der Seniorenbeirat. Sieben Kandidatinnen und vier Kandidaten stellen sich zur Wahl. Sieben von ihnen, die mit den meisten Stimmen, werden den neuen Seniorenbeirat bilden.

Seit 2009 gibt es in Gemünden einen Seniorenbeirat. Das Gremium hat die Aufgabe, sich um die Belange der Senioren zu kümmern. Dies wird umso notwendiger, weil deren Anteil an der Bevölkerung stetig zunimmt. Damit der Seniorenbeirat diese Aufgabe wahrnehmen kann, ist er von der Gemeindevertretung wie von den Ortsbeiräten in allen Angelegenheiten anzuhören, die die über 60-Jährigen betreffen. Außerdem hat er ein Vorschlagsrecht in den Gremien.

Erleichterung durch Impfungen

In den vergangenen Jahren hat der Seniorenbeirat in vielen Bereichen die Interessen der älteren Generation wahrgenommen. Dies reichte von der Anschaffung von Einhand-Schubkarren für die Friedhöfe über die Organisation von Vorträgen und Ausflügen bis zum Angebot des Seniorentreffs. Leider mussten und müssen die geselligen Angebote unter Corona-Bedingungen nach wie vor ausfallen. Erleichterungen erhofft man sich vor allem durch die Impfungen.

Alle Bewohner, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, sind wahlberechtigt und werden unter ihren Wahlunterlagen den Wahlzettel für die Seniorenbeiratswahl finden. Wie bei Kreistags-, Gemeindevertretungs- und Ortsbeiratswahl kann theoretisch auch bei der Seniorenbeiratswahl kumuliert und panaschiert werden. Weil es aber nur eine Liste zur Seniorenbeiratswahl gibt, kann in diesem Fall nur kumuliert werden. Jeder Wahlberechtigte hat sieben Stimmen (Kreuze), die er auf sieben Kandidierende verteilen oder bis zu drei Stimmen auf eine Kandidatin oder einen Kandidaten kumulieren (häufeln) kann.

Auf der Liste für den 14. März kandidieren sowohl Mitglieder des bisherigen Seniorenbeirats als auch neue Kandidatinnen. Allen ist gemeinsam, dass sie sich für die Belange der Seniorinnen und Senioren in Gemünden einsetzen möchten. Die Motivationen sind dabei breit gefächert.

Ein Schwerpunkt liegt darauf, anderen gleichaltrigen Menschen Hilfestellung bei alltäglichen Problemen zu geben. Begegnungen, Kontakte und Gelegenheiten für Gespräche auch älteren Menschen zu ermöglichen, damit Gemünden ein Wohnort mit hoher Lebensqualität auch für Seniorinnen und Senioren bleibt, ist ein weiteres häufig genanntes Ziel. Dazu sind konkrete Vorhaben wie etwa ein Lesekreis und Spielenachmittage geplant. Darüber hinaus bietet der Seniorenbeirat als politisches Gremium den nötigen Rückhalt, um auf Gemeindeebene Einfluss zu nehmen und Verbesserungen zu erwirken. Die Kandidatinnen und Kandidaten bitten schon jetzt die ältere Generation, sich mit ihren Anliegen an den Seniorenbeirat zu wenden.

Wer kandidiert?

Es kandidieren Renate Berner (Nieder-Gemünden), Karin Braun (Otterbach), Karin Deichert (Burg-Gemünden), Peter Gabriel (Rülfenrod), Herbert Kömpf (Elpenrod), Giesela Krug (Burg-Gemünden), Renate Müller (Nieder-Gemünden), Magdalena Pitzer (Ehringshausen), Ludwig Queckbörner (Nieder-Gemünden), Norbert Raitz (Nieder-Gemünden) und Eva Wolf (Otterbach).

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