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Die Ferienspielkinder zeigen ihre selbstgebastelten Traumfänger.

Schön spielen und gut träumen

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Gemünden (pm). Bei schönem Sommerwetter fanden sich zwölf Kinder auf der überdachten Terrasse vor herrlicher Kulisse der Obstbaumwiese des Obst- und Gartenbauvereins Ehringshausen ein. Nachdem Vorsitzender Lothar Diegel die Arbeit kurz vorgestellt hatte, ging es los.

Es wurden Reifen ausgeteilt, welche die Kinder mit Garn umwickelten. Bei dem ein oder anderen musste etwas nachgeholfen werden, denn die Jüngsten waren erst fünf Jahre alt und auch die männlichen Teilnehmer hatten manchmal Probleme mit der Bespannung.

Aber die Helferinnen waren immer schnell zur Stelle. Danach musste das Netz gespannt werden. Das ständige Durchfädeln der Bindfäden in die nächste Öse war schon einen Grad schwieriger, aber auch diese Hürde nahmen die Kinder. Nachdem Bänder und Perlen je nach Wunsch befestigt waren schmückten die Kinder ihre Traumfänger individuell mit bunten Federn. Jeder Traumfänger wurde ein Unikat.

Zwischendurch gab eine kleine Pause bei einem Schluck Apfelsaftschorle oder Wasser. Traumfänger werden schon seit alters her von den Indianern über die Betten ihrer Kinder aufgehängt, um der Legende zufolge gute Träume durch das Loch in der Mitte des Netzes hindurchzulassen und böse Träume im Netz zu fangen, die dann am nächsten Morgen auf immer verschwinden.

Da Arbeit hungrig macht, konnten die Kinder anschließend Pommes und Bratwurst ordern. Leider reichte die Zeit nicht, um die ebenfalls angekündigten Windspiele zu fertigen. Den Kindern wurden Baumscheiben mitgegeben, um sie daheim anzufertigen.

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