Pfarrerin Ursula Kadelka verabschiedet die langjährige Küsterin Doris Schojan.
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Pfarrerin Ursula Kadelka verabschiedet die langjährige Küsterin Doris Schojan.

In mehr als 900 Gottesdiensten gewirkt

  • vonHannelore Diegel
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Gemünden(eva). "Eigentlich mache ich nur die Vertretung für die Küsterin für ein paar Wochen", hatte Doris Schojan damals gesagt. Aus den sechs Wochen wurden dann 20 Jahre. Zwei Jahrzehnte, in denen Doris Schojan über die Kirche in Nieder-Gemünden gewacht und sie in Ordnung gehalten habe, hob Pfarrerin Ursula Kadelka während des Gottesdienstes hervor, in dessen Rahmen die Küsterin verabschiedet wurde. 20 Jahre, das seien etwas mehr als 900 Gottesdienste, 67 Taufen, 15 Trauungen und 157 Beerdigungen. Dazu kamen das Organisieren und Schmücken der Weihnachtsbäume, Erntedankschmuck, die Konfirmationen und die Jubelkonfirmationen und so manches Konzert.

"Es war eine gute Zeit für meinen Mann und mich, weil wir die Kirche immer in einer guten Hand wussten", lobte die Pfarrerin. Doris Schojan habe sich diese Zeit für den Dienst in der Kirche genommen. Nun dürfe sie sich Zeit nehmen für das, was sie einfach wolle, ohne Verpflichtung, immer in die Kirche zu kommen. "Ich weiß, dass Küsterinnen ihre Kirche lieben. Es ist für sie nicht einfach eine Kirche, sondern es ist ihre Kirche", stellte Kadelka heraus, bevor sie Doris Schojan mit Segensworten von den Aufgaben und Pflichten als Küsterin der Gemeinde entband. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Maren Kadelka (Orgel und Flöte) und Daniela Schojan (Orgel).

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