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Mehr Fotovoltaik auf Dächern

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Gemünden (gkm). In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung in Gemünden wurde der Gemeindevorstand beauftragt, zu prüfen, welche Dächer von gemeindlichen Gebäuden sich eignen, um Solarstromanlagen zu installieren.

Die Initiative hierzu ging von der SPD-Fraktion aus. Deren Antrag hatte zunächst im Blick, auf den Dächern von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungseinrichtungen der Gemeinde Fotovoltaikanlagen zu errichten. Wie Fraktionsvorsitzender Lukas Becker erläuterte, solle damit dazu beigetragen werden, die kritische Infrastruktur der Gemeinde »für einen möglichen Ernstfall« auszurüsten. Eine Solarstromanlage könne »tagsüber den Betrieb von Trinkwasserbrunnen sowie den der Kläranlagen unterstützen« - ohne diesen zu 100 Prozent zu leisten. Das trage auch zu einem geringeren Bedarf an Strom aus dem öffentlichen Netz bei und diene dem Umweltschutz.

Dem stimmten die beiden anderen Fraktionen grundsätzlich zu. Für seine Fraktion, die Unabhängige Bürgerliste, schlug Jan Schönfeld vor, die Prüfung auf die Eignung für die Fotovoltaiknutzung auf alle gemeindlichen Gebäude auszuweiten. Tim Henkel, Fraktionsvorsitzender der Bürgergemeinschaft Gemünden stellte darüber hinaus den Änderungsantrag, das Ergebnis der Eignungsprüfung der Gemeindevertretung vorzulegen, damit dieser die endgültige Entscheidung über das Vorgehen bleibe. Mit diesen Änderungen stimmten alle zehn anwesenden Gemeindevertreter dem SPD-Antrag zu.

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