Kinder machen Bachforscher-Diplom

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Um das Leben im Gewässer ging es im Rahmen eines Ferienspielangebotes des Obst- und Gartenbauvereins. Knapp 15 Jungen und Mädchen hatten sich dazu dieser Tage an der Felda eingefunden, wo Dr. Martin Jatho vom Naturschutzzentrum in Kirtorf ein kurzweiliges und informatives Programm vorbereitet hatte.

Um das Leben im Gewässer ging es im Rahmen eines Ferienspielangebotes des Obst- und Gartenbauvereins. Knapp 15 Jungen und Mädchen hatten sich dazu dieser Tage an der Felda eingefunden, wo Dr. Martin Jatho vom Naturschutzzentrum in Kirtorf ein kurzweiliges und informatives Programm vorbereitet hatte.

Unter der Überschrift "Ein Bach ist mehr als Wasser" gab es für die Kinder in und an der Felda viel zu entdecken. Bevor man sich aber mit dem Wasser beschäftigte, interessierten sich die Kinder für den zurzeit allgegenwärtigen Eichenprozessionsspinner. Auch dazu konnte der Biologe viel erzählen, schaltete aber zunächst eine Baumkunde voran. Und da entlang der Felda keine Eiche zu sehen war, gab es dort kein Nest des Eichenprozessionsspinners.

In der Folge ging es um das Wasser der Felda und um das Leben darin, wobei ausdrücklich nicht die Fische gemeint waren. Kleinstlebewesen, Larven und Kleintiere, die man mit dem bloßen Auge nur selten zu sehen bekommt, waren die Hauptfiguren der kindlichen Gewässerforschung. Der Blick der Kinder wurde auf die sogenannte biologische Gewässergüte gelenkt, denn wenn diese gut ist, geht es auch den Bächen gut, so Dr. Jatho.

Neben dieser "Gewässerforschung" erfuhren die Kinder aber auch viel über die Bedeutung von Wasser für den Menschen und über den durchschnittlichen täglichen Verbrauch pro Person. Diese Menge stellten die Kinder mit gefüllten Wassereimern anschaulich nach, wobei diese täglichen Verbrauchsmengen doch das eine oder andere erstaunte Gesicht hervorriefen.

Nach den mikroskopischen Untersuchungen des Feldawassers, verbunden mit der Feststellung, dass die Wasserqualität durchweg gut ist, und nach einer kräftigen Stärkung gab es für die Ferienspielkinder am Ende noch ein "Bachforscher-Diplom", eine schriftliche Erinnerung über diesen informativen und spannenden Nachmittag.

Der örtliche Obst- und Gartenbauverein war mit zahlreichen Mitgliedern vor Ort, um die Betreuung der Jungen und Mädchen bestmöglich zu organisieren.

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