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Die Laienspielgruppe probt für die Aufführungen (v. li.): Gernot Krumbein, Dunja Werneburg, Laura Krumbein, Regisseur Thomas Tomaschewski, Yvonne Schmidt, Frank Schmitt und Vorsitzende Manuela Hoh sowie auf dem Sofa Jannis Schlosser.

Laienspielgruppe

Humorvolles Theater um verlassene Eltern

  • VonHannelore Diegel
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Die Laienspielgruppe Ehringshausen ist im Probenfieber für ihr neues Stück »Eltern - Zartbitter«, das im November und Dezember gespielt wird. Der Vorverkauf ist am 23. und 24. Oktober.

Was bleibt, wenn die Tochter auszieht? Erdnussflips in der Sofaritze? Ein Pizzarest unter dem Bett, oder ein liegen gebliebener Kopfhörer auf der Waschmaschine? Antworten darauf kann demnächst die Laienspielgruppe Ehringshausen bieten, die nach zwei Jahren »Corona-Zwangspause« derzeit fest am Proben für ihre Aufführungen im November und Dezember ist. Das neue Theaterstück »Eltern - Zartbitter« beschäftigt sich auf humorvolle Weise damit, wie sich alleingelassene Eltern nach dem Auszug der Kinder und der dadurch gewonnenen Zeit füreinander ganz neu orientieren müssen.

»Man wusste ja Anfang des Jahres noch gar nicht, wie es weiter gehen kann. Dann haben wir gesagt, wir packen es jetzt einfach an«, sagt Vorsitzende Manuela Hohl. Mit Regisseur Thomas Tomaschewski informiert sie über den Probenstand und die Hoffnung, dass Corona nicht wieder ein Strich durch die Rechnung der Ehringshäuser Theateraufführungen macht.

Obwohl man im Januar schon gewusst habe, dass alles anders als gewohnt ablaufen werde, sei man hoffnungsvoll und voller Elan an die Planung gegangen. So habe man damit geechnet, auf die sehr beliebte Premierenfeier verzichten zu müssen.

Das Theaterstück sollte zum Ensemble und zur Bühne in der Theaterklause passen. Regisseur Tomaschewski entschied sich für das Stück »Eltern - Zartbitter«. Seit Ende Mai lesen sich die Darsteller in die Rollen hinein. Nach Teilproben wurde Anfang Oktober erstmals das gesamte Stück geprobt. Die Bühnengestaltung nimmt langsam Form an. Nun stehen ein Wochenende und drei Proben pro Woche auf dem Plan.

Auf der Bühne stehen Dunja Werneburg, Gernot Krumbein, Frank Schmitt, Jannis Schlosser, Yvonne Schäfer, Saskia Schultheiß, Laura Krumbein und Manuela Hohl, Regisseur Tomaschewski ist mit Winfried und Monika Keßler für die Bühnengestaltung verantwortlich. Für Maske und Frisuren sorgen Ulrike Tomaschewski und Anja Seip, die Technik liegt in den Händen von Gerhard Spahr und als Souffleusen sind Kirsten Schmitt, Sandra Petry-Krumbein und Diana Stroh im Einsatz. »Die Arbeiten hinter den Kulissen und im Service sind genauso wichtig, wie die Darsteller«, betont Thomas Tomaschewski.

Die Aufführungen von »Eltern - Zartbitter« finden am Freitag, 19. November, Samstag, 20. November, sowie täglich von Donnerstag, 25. November, bis Sonntag, 28. November. Weitere Termine: Donnerstag, 2. Dezember, bis Samstag, 4. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember, um 15 Uhr. Gespielt wird in der Theaterklause Ehringshausen nach Pandemiebestimmungen.

Die Besucherzahl richtet sich nach den geltenden Corona-Richtlinien. Statt 130 Sitzplätzen stehen nur 80 zur Verfügung. Eintritt nur für Geimpfte und Genesene. Der Kartenvorverkauf findet am 23. und 24. Oktober, von 13.00 bis 17. Uhr, in der Theaterklause statt. Adresse: Hauptstraße 43, Gemünden-Ehringshausen. Die Karten kosten 12 Euro.

Wenn Corona es zulässt, wird die Laienspielgruppe in diesem Jahr an Silvester wieder »Dinner for one« darbieten. Das bekannte Zwei-Personen-Stück ist nach Meinung Vieler das köstlichste und amüsanteste aller Silvester-Dinner. Das »Dinner« wird in der Theaterklause serviert.

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