Ferienspiele

Gemündener Kinder auf der Farm der fröhlichen Tiere

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Es war Vergnügen pur, was die Ferienspielkinder während des Erlebnistages auf dem Bauernhof Diehl in Stockhausen erlebten. Eingeladen hatte die Gemündener Flüchtlingsinitiative.

Mit 22 Kindern starteten Rainer Lindner, Karin Deichert, Peter Gabriel, Hanne Kill und Dunja Werneburg vom Burg-Gemündener Sportplatz aus mit dem Bus nach Stockhausen. Dort wurden sie schon von Bäuerin Rosi Diehl erwartet, die ein reichhaltiges Programm vorbereitet hatte.

Schon beim Anblick der vielen und zum größten Teil frei herumlaufenden Tiere kamen die Kinder aus dem Staunen nicht heraus. Eines der ersten Ziele war der Kuhstall, wo die Kinder beim Melken selbst mit Hand anlegen durften. Nach einer Stärkung mit frischen Milchprodukten galt es, weitere tierische Hofbewohner zu versorgen oder auf die Weide zu bringen. Da waren die Küken, die zwischen den Beinen der Kinder umherwuselten, manchmal setzte Rosi Diehl sogar eines auf die Köpfe der Kinder.

Ganter Donald und Frau Helga

Die Kinder machten Bekanntschaft mit dem zahmen Wildschwein "Lony", das als "Vollwaise" auf dem Bauernhof abgegeben wurde und inzwischen zu einem Prachtexemplar herangewachsen ist und sich unter anderem mit Süßigkeiten bestechen lässt. "Und wenn ihr mal schnuppert, ein Wildschwein riecht nach Maggi", meinte sie.

Dann lernten die Kinder die laut schnatternde Gänsefamilie von Ganter "Donald" und seiner Frau "Helga" kennen, die mit ihren schon erwachsenen Kindern ins Freigehege gebracht werden mussten. Wie die Kinder erfuhren, war "Donald" von den Hühnern ausgebrütet worden und hatte sich dort wohl gefühlt, bis er nicht mehr willkommen war. Dann habe man ihm "Helga" an die Seite gegeben, die er sehr behüte und verteidige.

Danach statteten die Kids den Hofschweinen einen Besuch ab. Auch hier waren Berührungsängste schnell abgebaut. Jedes Schwein hat einen Namen, eines heißt "Chili-Schote" und ist sehr zahm. Die Kinder tollten mit den Schweinen umher und durften sie zum Abschluss füttern. Dafür wurden den Tieren trockene mit einem Loch versehene Brötchen an einem Stock baumelnd angeboten. Endlich waren danach die Ziegen, Bodo, Julian, Max und Co. an der Reihe.

Nachdem die Kinder die Herde noch einmal mit Milch und Schrot gefüttert hatten, durften sie die Ziegen an der Leine auf die Weide bringen. Und natürlich musste der notwendige Zaun erst angebracht werden. Auch dies war ruck-zuck von den kleinen Profis erledigt. Denn schon wartete das nächste und ganz besondere Highlight, eine Erlebnis-Tour durch die Felder mit der "Traktor-Surfmatte". Eine mehrere Meter lange Gummimatte, am Traktor befestigt und ein Seil, an dem sich alle festhalten mussten, und schon startete Bäuerin Rosi mit der Kinderschar.

Immer dabei Hofhund Lissi, der sich gern streicheln ließ, ebenso wie die Häschen oder die Schar kleiner Katzen. Rosi Diehl sagte am Rande, insbesondere Kinder wüssten oft nur wenig darüber, wo die Lebensmittel herkommen. Bevor der Abenteuertag mit einem Pizzaessen im Garten des Hofes ausklang, durften sich die Kinder auf dem Heuboden-Spielplatz austoben. Voll der Eindrücke ging es zurück.

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