Auf geht’s zu Sella-Gipfeln

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Nein, die Bundesbahn hat keine Strecke in das schöne kleine Dorf am Rande des Vogelsbergs eingerichtet. Obwohl der Name von der "Lok" darauf hindeuten könnte. Alles begann im April 2013 auf einem runden Geburtstag am "Haberg" in Hainbach. Eine schöne Feier mit vielen gut gelaunten Gästen. Am späten Nachmittag trafen sich an einem Tisch fünf bis sechs Hainbacher im besten Alter und diskutierten unter anderem über Bewegungsmangel und wie man dem entgegenwirken könnte. Das war die Geburtsstunde der "Lok Hainbach"

Nein, die Bundesbahn hat keine Strecke in das schöne kleine Dorf am Rande des Vogelsbergs eingerichtet. Obwohl der Name von der "Lok" darauf hindeuten könnte. Alles begann im April 2013 auf einem runden Geburtstag am "Haberg" in Hainbach. Eine schöne Feier mit vielen gut gelaunten Gästen. Am späten Nachmittag trafen sich an einem Tisch fünf bis sechs Hainbacher im besten Alter und diskutierten unter anderem über Bewegungsmangel und wie man dem entgegenwirken könnte. Das war die Geburtsstunde der "Lok Hainbach"

Schnell war klar, dass man die Fitness mit Fahrrädern erreichen möchte. Nach den ersten Touren kam die vorhandene Ausrüstung deutlich an Grenzen. Es wurde aufgerüstet und in kurzer Zeit hatte jeder ein Mountainbike mit der neuesten Technik. Da durfte natürlich auch ein Trikot mit dem Logo der "Lok Hainbach" nicht fehlen.

Jeden Mittwoch zwischen April und Oktober werden abends Touren mit bis zu 40 Kilometern gefahren. Der gesellige Teil und eine Nachbesprechung der zurückgelegten Tour dürfen nicht fehlen. Dabei werden auch die Veranstaltungen besprochen, die man für die Zukunft plant.

2015 waren die begeisterten Radfahrer auf dem Stilfser Joch in Südtirol. Es galt dabei unter anderem 48 Serpentinen und 27 Kilometer bis zum Pass zurückzulegen. Bei einem verlängerten Wochenende im südlichen Schwarzwald wurden mehrere Touren mit bis zu 100 Kilometer am Tag gefahren. Eine Tour in die Schweiz war auch im Programm. Eine geführte Mountainbiketour im Bergwerk Merkers in einer Tiefe bis zu 800 Meter war eine weitere Herausforderung.

Die Wasserkuppe wurde ebenfalls mit den Rädern bezwungen. Bei der sogenannten Sommertour 2016 wurde eine Strecke von 120 Kilometern zurückgelegt. Im September 2016 ging es ab Fulda auf den Radweg zur Milseburg. Der Hoherodskopf zählt natürlich auch zu den Zielen der "Lok Hainbach". Am Ende einer Saison ist der Hoherodskopf immer Ziel der Abschlusstour.

Das größte Highlight jedoch ist die Radtour rund um den Sella-Stock in Südtirol. 2016 und 2017 wurde der sogenannte "Sella Bike Day" gefahren. 2017 wurde die Tour unter erschwerten Bedingungen gefahren. Am betreffenden Tag ist die Straße für den Autoverkehr gesperrt. Heftiger Regen in den Dolomiten machte die Tour an diesem Tag aber unmöglich. Erst am späten Nachmittag ließ der Regen nach und man konnte noch eine Tour auf das Grödner Joch unternehmen. Am nächsten Tag war das Wetter so, wie man es in Südtirol gewohnt ist: Sonne und angenehme Temperaturen.

Es wurde nicht lange überlegt und die Tour trotz des laufenden Verkehrs gefahren. Am kommenden Wochenende fahren Teilnehmer der "Lok Hainbach" wieder mit beim "Sella Bike Day." Einige der Radler fahren die Tour schon zum dritten Mal. Darunter sind vier Pässe zu überwinden. Alle sind sich einig: "Eine Radtour, die landschaftlich einen großen Eindruck hinterlässt". In Zukunft werde es mit Sicherheit noch viele Touren und Events für die "Lok" geben.

Wenngleich ein relativ großer Altersunterschied bei den Radlern besteht (von Mitte 30 bis Anfang 60), ist doch eine große Akzeptanz untereinander vorhanden.

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