Freude an Geselligkeit unterm Adventsfenster

Gemünden-Burg-Gemünden (eva). An 23 Tagen öffnete sich in Burg-Gemünden jeden Abend ein anderes Adventsfenster. Zum fünften Mal insgesamt und zum dritten Mal in Burg-Gemünden hieß es vom 1. bis 23. Dezember allabendlich "Eine Tür geht auf, doch nicht nur für mich allein…".

Und genau das ist es auch, was den Adventskalender so besonders macht, in Gemeinschaft die Adventszeit zu erleben. Gleich am ersten Abend war die Resonanz mit über 60 Teilnehmern schon sehr groß.

Plausch und Punsch

Und so setzte sich dies an den anderen Tagen fort. Selbst bei der teilweise sehr ungünstigen Witterung mit Regen und Wind war der Zuspruch, auch von zahlreichen Besuchern aus Nieder-Gemünden, ungebrochen, sodass erneut mehr als 1000 Besucher kamen, unter den unterschiedlich dekorierten Adventsfenstern den besinnlichen und humorvollen Geschichten lauschten, gemeinsam sangen oder auch mal bei einem fröhlichen Plausch ein Glas Punsch tranken.

Selbst der Nikolaus (Günter Stroh) hatte es sich am 6. Dezember beim Adventsfenster, das an diesem Abend auf dem Gelände der "Schwabesmühle" stattfand, nicht nehmen lassen vorbeizuschauen, um den Kindern Präsente zu überreichen.

Wie schon im letzten Jahr wurde bei der Öffnung des ersten Fensters die erste Adventskerze in einer Laterne angezündet, die täglich nach und nach ergänzt und von Gastgeber zu Gastgeber weitergereicht wurde und schließlich an Heiligabend ihren Platz in der Kirche fand.

"Es war ein schönes Gefühl von Gemeinsamkeit und Freude, wenn man die Familien, Nachbarn und Freunde pünktlich zum beleuchteten Gastgeberhaus pilgern sah", betonte eine Besucherin.

Homberger sagten spontan zu

Bevor sich das letzte Fenster während des Gottesdienstes mit Krippenspiel öffnete, hatte sich erneut eine große Besucherzahl versammelt. Gastgeber war an diesem Abend Familie Diegel in der Hof-Sorge-Straße. Neben Gedichten und der Adventsgeschichte, die zu hören waren, begleitete eine Bläsergruppe aus Mitgliedern des Musikvereins Stangenrod und des Blasorchesters der Feuerwehr Homberg das Singen. Spontan hatten sich die Musikerinnen und Musiker auf Anfrage zur Teilnahme bereit erklärt. Mit in der Bläsergruppe auch Maren Kadelka und Patrick Stroh, die im Wechsel mit Elisabeth Fleischhauer die allabendlichen Treffen mit Akkordeon, Posaune und Flöte begleiteten.

Und da die Treffen für die Besucher auch ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk waren, ging mit der Überreichung von Präsenten ein großes Dankeschön an die Initiatorinnen und Organisatorinnen des "Lebendigen Adventskalenders". So war das Zustandekommen in erster Linie Renate Müller zu verdanken, die von Helma Reitz und Mareike Güldenberg unterstützt wurde.

Bevor zum Abschluss zu einem Umtrunk mit warmen Getränken und Imbiss eingeladen wurde, dankten Renate Müller, Mareike Güldenberg und Helma Reitz sowohl den gastgebenden Familien b als auch Musikerinnen und Musikern und den vielen Gästen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare