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Förderschule wird an Grundschule angegliedert

Gemünden/Homberg/Alsfeld (jol). Gemeinsamer Unterricht für alle Kinder in der Grundschule – das ist ein hehres Ziel, das Stück für Stück umgesetzt wird. Die Inklusion hat aber auch zur Folge, dass die Pestalozzischule Gemünden bedroht ist. Denn sie hat immer weniger Schüler. Eine Konsequenz verkündete Schuldezernent Peter Zielinski am Mittwoch in Kirtorf: Die Förderschule wird an die Grundschule Homberg angeschlossen.

Dafür sei ein umfangreicher Umbau erforderlich, sagte er.

Die Homberger Schulleiterin Eva Sartorius verweist auf die enge Zusammenarbeit der beiden Schulen. Man habe sogar eine Referendarin gemeinsam betreut. Die Förderung der Kinder sei leichter, wenn die Förderschullehrer nicht jedes Mal anreisen müssen. Nach dem Umbau soll es mehr Räume geben, die gegenwärtig knapp sind. Einige Schulräume in Gemünden seien sanierungsreif, "wir können hier eine Super-Schule schaffen". Es sollen 1,9 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm von Bund und Land genutzt werden. Die Planungen werden zurzeit erörtert, gebaut werden soll bereits in wenigen Monaten. Geplant ist auch ein Aufzug an der Ohmtalschule und der Ausbau der Cafeteria.

An der Grundschule Homberg ist auch eine gute Nachmittagsbetreuung mit Mitteln der Stadt gesichert. Und die wird durch den neuen "Pakt für den Nachmittag" nach den Sommerferien noch besser. Dabei arbeiten Land Hessen, Vogelsbergkreis und Stadt zusammen, um Kinder bis 17 Uhr pädagogisch hochwertig zu betreuen.

In Alsfeld soll die Erich-Kästner-Schule an die Geschwister-Scholl-Schule angegliedert werden, so Zielinski weiter. In das Förderschulgebäude an der Straße Im Grund soll dann die Volkshochschule einziehen. Dafür wird ein bislang von der VHS genutztes Gebäude direkt neben der Stadtschule frei, das für eine Nachmittagsbetreuung mit mehr Kindern genutzt werden soll. Schon bislang bietet der Verein "Regenbogen" eine hochwertige Nachmittagsbetreuung und ein Ferienprogramm.

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