Ehrenamtlicher Einsatz für Optik und Naturschutz

Gemünden-Ehringshausen (ek). Mit großer Sorgfalt und einem beachtlichen zeitlichen Aufwand wird in diesen Tagen durch den örtlichen Freizeitclub eine Trockenmauer in der heimischen Gemarkung errichtet.

Gemünden-Ehringshausen (ek). Mit großer Sorgfalt und einem beachtlichen zeitlichen Aufwand wird in diesen Tagen durch den örtlichen Freizeitclub eine Trockenmauer in der heimischen Gemarkung errichtet. Die Idee zu diesem Vorhaben war schon vor längerer Zeit bei den Mitgliedern des Freizeitclubs (FCE) entstanden, gleichwohl lagen vor der Umsetzung einige Anfragen und Genehmigungen, ohne die ein solches Vorhaben sicherlich nicht zu realisieren ist. So stellte man seitens des Vereins zunächst eine Anfrage an den Ortsbeirat, wo man sofort auf eine breite Zustimmung stieß und insbesondere auch Ortsvorsteher Günter Rühl das Vorhaben konsequent unterstützte.

Der Ortsbeirat fragte in der Folge noch beim Gemeindevorstand nach, handelte es sich doch bei dem betroffenen Hanggrundstück um eine gemeindliche Fläche. Es folgte schließlich noch ein Ortstermin, unter anderem auch mit der Naturschutzbehörde und im Beisein des Bürgermeisters, die alle von der Idee ebenso begeistert waren, wie von der durch die FCE-Mitglieder vorgesehenen Umsetzung.

Feldsteine aus der gesamten Gemarkung wurden schließlich in dem Bereich zusammengetragen, wurden von Landwirten teilweise dort angeliefert. Eine solche Trockenmauer, so FCE-Vorsitzender Reiner Becker, ist eine tolle Sache für die Umwelt. Sie besteht gänzlich aus Natursteinen, aus Basaltsteinen der heimischen Region. Nach Fertigstellung bietet sie Platz für eine Vielzahl kleiner Lebewesen, ist damit zugleich Lebensraum für die Artenvielfalt von Flora und Fauna. Derzeit sind rund 30 Meter der Trockenmauer bereits fertig gestellt und damit zugleich der Bereich, in dem die Mauer am höchsten sein muss, abgeschlossen.

Dessen ungeachtet möchte man seitens der FCE-Mitglieder die Mauer aber noch weiter fortführen und deutlich verlängern. Dazu benötigt man allerdings noch eine Vielzahl von Felssteinen, egal welcher Größe, wie sie alljährlich auf den Äckern von den Landwirten aufgelesen und oft am Wegesrand abgelegt werden.

Wenn solche Steine anfallen, so die Bitte des FCE, möge man sie doch im Bereich der Trockenmauer am Eichenweg in der Gemarkung Ehringshausen abladen, dort werden die Steine dann in ehrenamtlichen Arbeitseinsatz durch Mitglieder des FCE zu einer Mauer aufgesetzt und somit einer sinnvollen und auch optisch sehr ansprechenden Verwendung zugeführt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare