Glatte 60 Prozent der Gemündener haben Interesse an einem Glasfaseranschluss. Darüber freuen sich die Kommunalpolitiker (v. l.) Jürgen Lutz, Walter Momberger, Lukas Becker und Klaus Dieter Jensen. FOTO: EK
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Glatte 60 Prozent der Gemündener haben Interesse an einem Glasfaseranschluss. Darüber freuen sich die Kommunalpolitiker (v. l.) Jürgen Lutz, Walter Momberger, Lukas Becker und Klaus Dieter Jensen. FOTO: EK

Gemeinden erreichen Ausbauquote

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Vogelsbergkreis(pm). Es ist geschafft. Am Sonntag endete der Aktionszeitraum für den kostenlosen Bau eines Glasfaseranschlusses in den drei Pilotgemeinden Gemünden, Grebenau und Romrod. Während die ersten beiden die für die Realisierung des Ausbaus durch die TNG Stadtnetz GmbH notwendige Quote bereits vor Ende des Zeitraums der Bedarfsermittlung erreicht hatten, legten die Bürger in Romrod einen starken Schlusssprint hin. Nach Hinzunahme der letzten Posteingänge und Online-Bestellungen liegt Romrod nun bei deutlichen 46 Prozent, Grebenau erreicht sogar starke 61 und Gemünden glatte 60 Prozent.

"Das sind alles sehr gute Ergebnisse", bilanziert TNG-Geschäftsführer Dr.-Ing. Volkmar Hausberg, "Teile Romrods sind derzeit noch recht gut über die alten Kupferleitungen versorgt. Dass sich dennoch 46 Prozent der Haushalte für Glasfaser bis ins Haus entschieden haben, zeigt, dass die Menschen ihre Gemeinde fit für die Zukunft machen wollen. Das Resultat ist auch zu großen Teilen auf das private Engagement vieler Bürger und Bürgerinnen zurückzuführen, die die Wichtigkeit erkannt und an die Solidarität ihrer Mitbürger appelliert haben."

In den kommenden Wochen werden die Verträge nun weiter auf Richtigkeit und Vollständigkeit aller Angaben und Unterlagen überprüft. Außerdem beginnt die Trassenplanung anhand der eingereichten Verträge. "Aufgrund der guten Ergebnisse in den drei Pilotgemeinden haben wir uns entschieden, hier noch alle weiteren Vertragseingänge bis zum 30. November 2020 zu berücksichtigen, sodass der Hausanschluss inklusive 20 Meter Tiefbau bis dahin ebenfalls noch kostenlos bleibt", ergänzt Hausberg.

Aktionsphase in weiteren Gebieten

In den vergangenen Wochen startete die Bedarfsermittlung in weiteren Regionen im Vogelsbergkreis. Dazu gehören die Gemeinden Freiensteinau und Ulrichstein sowie die Ortschaften Berfa, Fischbach, Hattendorf, Heidelbach, Lingelbach und Münch-Leusel in Alsfeld, die Grebenhainer Ortschaften Bannerod, Crainfeld, Grebenhain, Heisters, Ilbes-hausen-Hochwaldhausen, Vaitshain, Volkartshain, Wünschen-Moos und Zahmen und die Ortschaften Bernshausen, Niederstoll, Ober-Wegfurth, Queck, Rimbach, Ützhausen und Unter-Schwarz in der Stadt Schlitz.

Solange dies behördlich möglich ist, können sich nach Angaben der Firma TNG Interessierte während der unter erhöhten Hygieneauflagen stattfindenden Beratungstermine in den Gemeinden (einsehbar im Internet unter www.tng.de/hessen) über den Anschluss informieren und individuelle Fragen stellen. Alternativ ist der Vertragsabschluss auch von zu Hause aus unter der Internetadresse www.tng.de/onlinebestellung möglich und beinhaltet auf diesem Weg noch zusätzlich 25 Euro Startguthaben.

Für die Gemeinden Alsfeld und Schlitz steht zudem der TNG-Vertriebspartner ITKOM in der Parkstraße 13 in Gemünden für Beratungen am Dienstag und Donnerstag zwischen 8.30 und 12.30 Uhr sowie mittwochs von 13.30 bis 18 Uhr zur Verfügung.

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