Gemeindehaus doppelt nutzen

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Alsfeld(pm). In einer gemeinsamen Fraktionssitzung hat die CDU/UWA-Koalition über den heute anstehenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) beraten. Die Mitglieder der Lenkungsgruppe Henner Muhl und Martin Räther (beide UWA), Berthold Rinner (CDU) sowie Bürgermeister Stephan Paule (CDU) stellten das gut 300 Seiten starke Konzeptpapier vor, das das Fachbüro quaas-stadtplaner aus Weimar unter Mitwirkung der Bürger erstellt hat.

Neben den privaten Maßnahmen, die durch IKEK analog zum bisherigen Programm der Dorferneuerung nun in allen Stadtteilen gefördert werden können, sind im IKEK 54 Projektideen für öffentliche Maßnahmen enthalten, die aus den Dörfern heraus in den drei IKEK-Foren eingebracht wurden und nun zur Projektreife weiterentwickelt wurden. Dies betrifft kleinere Ideen wie die Sanierung und Aufwertung von Grillplätzen bis hin zu "großen" Ideen wie der eines Rad- und Wanderwegenetz als Verbindung zwischen den Stadtteilen.

Festgelegt wurden auch sechs strategische Sanierungsbereiche (Heidelbach, Angenrod, Berfa, Eifa, Eudorf und Leusel), in denen aus städtebaulicher Sicht Handlungsbedarf besteht. Bereits im Februar informierte sich die Koalition aus CDU und UWA vor Ort in Berfa über eines der größeren Projekte, das im geplanten Sanierungsgebiet die historische Dorfmitte von Berfa wieder beleben soll.

Berfas Ortsvorsteher Heinz Stumpf, Hans-Georg Erhardt-Gerst von der Verantwortungsgemeinschaft Berfa, Mitglied der IKEK-Steuerungsgruppe, und Pfarrer Stefan Wagener von der Kirchengemeinde Bechtelsberg stellten im Gemeindehaus die Ideen vor, die sich um die künftige Nutzung eben dieses Hauses drehten und die - ähnlich wie bereits in Lingelbach praktiziert - eine kombinierte Nutzung des kirchlichen Gemeindehauses auch als Dorfgemeinschaftshaus vorsehen - Sanierung des Hauses vorausgesetzt.

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