Ganz viel Kunst zu entdecken

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Bei der Erz-Art 4 in Mücke lässt sich eine Menge Kunst entdecken, drei Teilnehmer präsentieren auf der Heegwiese in Merlau ihre Werke: Friedemann Baader, Peter Pelikan und Dierk Berthel. Ein Haus, das im Boden versinkt? Ein Katastrophenszenario oder eine Reminiszenz an das Erz, das aus diesem Boden kam? Auf jeden Fall ein Hinweis auf die Natur, denn die Blumenwiese, auf der Friedemann Bader diesen Korpus mit dem Titel »das was war und das was kommt« platziert hat, war einst ein Schlammteich, in dessen weicher Masse bereits Bäume und Gärten verschwunden sein sollen, wie Volker Bunte verriet.

Bei der Erz-Art 4 in Mücke lässt sich eine Menge Kunst entdecken, drei Teilnehmer präsentieren auf der Heegwiese in Merlau ihre Werke: Friedemann Baader, Peter Pelikan und Dierk Berthel. Ein Haus, das im Boden versinkt? Ein Katastrophenszenario oder eine Reminiszenz an das Erz, das aus diesem Boden kam? Auf jeden Fall ein Hinweis auf die Natur, denn die Blumenwiese, auf der Friedemann Bader diesen Korpus mit dem Titel »das was war und das was kommt« platziert hat, war einst ein Schlammteich, in dessen weicher Masse bereits Bäume und Gärten verschwunden sein sollen, wie Volker Bunte verriet.

Die »Kreuzkopffigur« des Bildhauers Dierk Berthel scheint ein auf dem Weg verlorenes Werkzeug zu sein – vielleicht sogar aus dem Bergbau? Aus dem Kopfteil, in Kreuzform aus Stahlplatten verschweißt, wachsen Holzleisten. Frei im Raum positioniert, wirft diese Figur etliche Fragen auf. Eine Reminiszenz an Alexander den Großen hat Peter Pelikan aus Holz aus hiesigen Wäldern geschaffen. Ein Türstock, gesägt, errichtet, eine Erinnerung an Bergwerkstollen, die es in Mücke nicht gab, da dort Tagebau betrieben wurde. Dennoch: Das Tor könnte Schutzraum sein. Dazugehört ein Mücke-Taler, den der Künstler in Anlehnung an eine Himmelsscheibe dem Holzkunstwerk zuordnet. Wenige solcher Münzen gibt es im Kunstturm zu sehen und zu erwerben.

Noch viel mehr ist zu entdecken: unter anderem die Holzskulptur von Ortrud Sturm mit dem Titel »auf 2«, sie markiert scheinbar den Eintritt in das Waldstück hinter dem Turm. Verwendet wurde der Stamm eines Mammutbaumes. Sabine Hunecke schmückt die Landschaft mit Blüten der digitalen Vernetzung.

Öffnungszeiten/Führungen: Jeden Sonntag (und nach Vereinbarung unter Tel. 0172-1365286) um 14 Uhr ab Kunstturm. Seit Montag ist ein virtueller Rundgangentlang des Weges von Kunstturm bis zur Lagerhalle Bahnhof Mücke möglich. Weitere Informationen unter https://www.kunstturmmuecke.de, virtueller Rundgang: https://b2a.de/erzart4/

Panorama am Kunstturm Mücke

Kreuzkopffigur von Dierk Berthel

Holzskulptur von Ortrud Sturm

Versinkendes Haus von Friedemann Baader

Tor von Peter Pelikan

Blüten von Sabine Hunecke

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