Oberhalb des Wochenendgebietes könnte eine Fotovoltaikanlage auf einer Fläche von fast fünf Hektar entstehen. Im Hintergrund sieht man einige Dächer der Wochenendhäuser. FOTO: RS
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Oberhalb des Wochenendgebietes könnte eine Fotovoltaikanlage auf einer Fläche von fast fünf Hektar entstehen. Im Hintergrund sieht man einige Dächer der Wochenendhäuser. FOTO: RS

Fünf Hektar für Fotovoltaik möglich

  • Rolf Schwickert
    vonRolf Schwickert
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Gemünden-Hainbach(rs). Regenerative Energie ist im Trend, und wenn dann noch etwas für den Ort abfallen kann, dann wird das positiv gesehen. So verhält es sich mit dem Vorhaben, oberhalb des Wochenendgebietes auf einer Fläche von fast fünf Hektar Fotovoltaikanlagen aufzustellen. Kürzlich wurde das Thema in einer Sitzung des Ortsbeirates behandelt, und es waren rund 15 Bürger anwesend, die das Vorhaben gut hießen. Nach Angaben von Ortsvorsteher Werner Lutz war das Thema im Gremium auch angesetzt worden, um die Stimmung im Dorf zu erkunden.

Investor wäre die Energiegenossenschaft Vogelsbergkreis, die Bürgern üblicherweise Beteiligungsmodelle anbietet. So könnten Einnahmen für die Ortsbürger entstehen und die Großgemeinde bekäme Geld über die Gewerbesteuer.

Bei der ins Auge gefassten Fläche handelt es sich um einen Acker und um eine Wiese. Beide Flächen können von der Ortslage aus nicht eingesehen werden, auch deshalb werden die Module in der Bevölkerung als nicht störend empfunden.

Lediglich von einem Rastplatz der sehr gut angenommenen Rundwanderung Heinzemanntour kann die weitläufige Anlage eingesehen werden. Bevor das Projekt umgesetzt werden kann, stehen Änderungen beim Flächennutzungsplan sowie bei der Bauleitplanung an. Das Vorhaben wird auch Thema in der Gemeindevertretung sein und der Plan wird bei einer Umsetzung öffentlich ausgelegt.

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