Frühe Werke von Ernst Eimer

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke-Groß-Eichen(sf). Die frühen Werke des heimischen Malers Ernst Eimers besitzen keine einheitliche künstlerische Handschrift, sie zeigen vielmehr das Ausprobieren verschiedener Stilmittel und Techniken. Darüber kann man sich demnächst in einer Ausstellung informieren. Nach einer kurzen Pause im Dezember eröffnet Bürgermeister Andreas Sommer namens des Kunst- und Kulturvereines der Ernst-Eimer-Freunde am kommenden Sonntag, dem 26. Januar, um 14 Uhr in der Ernst-Eimer-Stube (Lohgasse 11, altes Pfarrhaus) eine neue Ausstellung. Während seiner Studien an der Kunstakademie in Karlsruhe unternahm Ernst Eimer eine Exkursion an die Münchener Kunstakademie. Dort lernte er bei Otto Seitz (1846-1912) Maltechnik. Kennzeichnend für die frühen Gemälde ist die vorherrschende "Brauntonigkeit", ein beliebter, aus dem 19. Jahrhundert übernommener Malstil der Münchener Schule. Beim Werk seines Lehrers Friedrich Fehr (1862-1946) an der Karlsruher Kunstakademie bekam er Einblick in ein breites Spektrum. Auch dabei herrschten dunkelgrundige Bilder vor und zeigten bäuerliche Szenen und Landschaften. Außerdem erweiterte er sein Spektrum, indem er in dieser Ausbildungsphase fantasievolle und verspielte Märchenbilder mit Gnomen und Tieren malte.

Elnaz Niknejad aus dem Iran stellte im Blauen und Grünen Salon am gleichen Tag Bilder in der Sonderausstellung "Kunst aus zwei Kulturen" aus. In der farbenfrohen Ausstellung vermischen sich Erinnerungen an das Fluchtland Iran mit einem optimistischen Blick auf ein Leben in unserer Region. Die Arbeiten reichen von Porträts und Landschaften bis zu dekorativen Werken, die orientalische Verzierungen aufnehmen.

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