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Frontal in Gegenverkehr

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Von: Redaktion

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Großenlüder (pm). Am Samstagmittag gegen 12:27 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 254 zwischen den Abfahrten Großenlüder-Bimbach und Großenlüder-Ost. Bei der Frontalkollision wurden zwei Vogelsberger schwer verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, ist die Bundesstraße ist in diesem Abschnitt zweispurig in Richtung Großenlüder. Die Fahrer eines VW Golf und eines Mercedes GLA waren auf den linken Fahrstreifen mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und überholten mehrere Fahrzeuge. Kurz bevor die Fahrbahn wieder einspurig wird, überholten beide Pkw-Lenker noch einen Audi. Während der Golf-Fahrer vor dem Audi einscherte, geriet der Mercedesfahrer halb auf die Gegenfahrspur und der Wagen kollidierte frontal mit einem VW Polo. Der Mercedes prallte seitlich gegen den Audi, die beiden Fahrzeuge schleuderten an der rechten Leitplanke etwa 140 Meter entlang.

Der VW Polo kam stark beschädigt im Graben bei der Kollisionsstelle zum Liegen. Der 30 Jahre alte Fahrer aus Antrifttal wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste mit der Rettungsschere von Feuerwehrleuten befreit werden. Er kam mit schwersten Verletzungen ins Klinikum Fulda. Sein 25-jähriger Beifahrer aus der selben Gemeinde erlitt nur leichte Verletzungen.

Der 81-jährige Fahrer des Mercedes aus Lauterbach wurde mit schwersten Verletzungen ins Klinikum Fulda eingeliefert. Der 31-jährige Audifahrer und die 32-jährige Beifahrerin, beide aus der Gemeinde Petersberg, kamen leic ht verletzt davon.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 57 000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Fulda wurde zur Rekonstruktion des Unfallhergangs ein Sachverständiger hinzugezogen.

Die Polizei sucht den Fahrer des VW Golf, der seine Fahrt ohne Anzuhalten in Richtung Großenlüder fortgesetzt hat. Es soll sich um einen dunklen, vermutlich getunten VW Golf II handeln, der von einem Mann im Alter von 25 bis 35 Jahren geführt wurde. Hinweise nimmt die Polizei Fulda unter Tel. 0661/1050 oder jede Polizeidienststelle entgegen. Die Bundesstraße war zur Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung bis 17.15 Uhr voll gesperrt.

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