Friedrich Engels - der erste Marxist?

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Vogelsbergkreis(pm). Aus Anlass seines 200. Geburtstag in diesem Jahr lautet die nächste Online-Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Clubs Vogelsberg "Friedrich Engels - der erste Marxist?" Referent ist Prof. Michael Krätke (Amsterdam). Der Vortrag mit Diskussion findet am Mittwoch, dem 10. Juni, um 19.30 Uhr statt. Die Zugangsdaten für das Webinar im Internet erhält man mit einer E-Mail an die Adresse info@rlc-vogelsberg.de oder über den Link auf der Veranstaltungsankündigung unter www.rlc-Vogelsberg.de.

In der Ankündigung zur Veranstaltung heißt es weiter: Engels fiel die Aufgabe zu, nach dem Tod von Marx dessen Werke herauszugeben, insbesondere die Mammutaufgabe, aus den Manuskripten den 2. und 3. Band des Kapitals zu erstellen. Darüber hinaus hat Engels großen Einfluss vor allem auf die Entwicklung der aufstrebenden Sozialdemokraten in Deutschland und Österreich und der sozialistischen Partei in Frankreich genommen.

Viele bekannte europäische Sozialisten haben die Gedanken von Marx durch die Publikationen von Engels kennen- und verstehen gelernt.

Aber gerade diese Popularisierungen haben Engels seitens einiger marxistischer Strömungen den Vorwurf eingebracht, die politische Ökonomie und die marxsche dialektische Methode verflacht und missverstanden zu haben. Anderen galt er als Begründer des Reformismus in der sozialistischen Bewegung.

Wie Marx ist Friedrich Engels nach 200 Jahren für die Betrachtung der heutigen gesellschaftlichen Fragen "kein toter Hund". Die profunden Kenntnisse von Michael Krätke werden einiges Licht in die Sache bringen.

Prof. Dr. Michael R. Krätke war Professor für Politische Ökonomie an der Universität Lancaster/UK und Autor in verschiedenen Zeitschriften (u. a. "SPW", "Blätter für deutsche und internationale Politk") und Buchveröffentlichungen. Seine Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der ökonomischen Theorien, Geschichte des modernen Kapitalismus, Wirtschafts- und Finanzkrisen.

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