Badegäste können sich in der laufenden "Corona-Saison" nicht im Schwimmerbecken erfrischen. FOTO: HSO
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Badegäste können sich in der laufenden "Corona-Saison" nicht im Schwimmerbecken erfrischen. FOTO: HSO

Freibad Kestrich bleibt zu

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Feldatal(pm). "Wegen der Corona-Krise und den damit verbundenen, erheblichen Auflagen muss die Freibadsaison in diesem Jahr leider ausfallen", stellt Feldatals Bürgermeister Leopold Bach "mit Bedauern" klar. Der Gemeindevorstand hat dazu ausgiebig beraten und auch den Vorstand des Fördervereins in die Entscheidungsfindung einbezogen. "Uns ist bewusst, dass diese Entscheidung insbesondere für Familien hart ist, die sich wegen Corona auf einen Urlaub zu Hause einstellen müssen und nun nicht Außenbecken, Liegewiese und Beachvolleyballfeld in unserem familienfreundlichen Sonnenbad Kestrich nutzen können", sagt Bach weiter. Aber es sei "schwer zu organisieren und zu überwachen", dass insbesondere an heißen Tagen nur eine begrenzte Anzahl an Badegästen Zutritt haben könnte und sich wegen des Abstandsgebots im Wasser und darüber hinaus Personen sich nicht zu nahekommen dürfen.

Das eigentlich größte Problem sei das fehlende Aufsichtspersonal in diesem Jahr sowie die Absage des Kioskpächters. "Unsere Badeaufsichten sind in diesem Jahr teilweise hauptberuflich in einem anderen Schwimmbad aufgrund der Corona-Pandemie dermaßen eingespannt, dass sie bei uns keinen Aufsichtsdienst leisten können, bei anderen ziehen sich Kurse an der Universität bis Ende September", teilt Bach mit. "Wohlweislich haben wir mit den entscheidenden Vorbereitungsarbeiten für die Freibadsaison bisher nicht begonnen und dadurch Kosten vermieden", berichtet der Rathauschef weiter.

Das Wasser sei noch nicht abgelassen, Das Becken nicht gereinigt und auch noch kein Frischwasser eingelassen. Gemeinsam mit dem Förderverein werde man den Sommer für Umbaumaßnahmen nutzen und das Erscheinungsbild des Bades verschönern.

"Wir freuen uns bereits heute auf die Freibadsaison 2021", zeigt sich Bürgermeister Bach optimistisch.

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