Das Flurbereinigungsverfahren Romrod-Zell-Antrift ist abgeschlossen. Mit diesem Feuchtbiotop wird die Überflutung der an den Gewässern liegenden Ackerflächen verhindert. FOTO: PM
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Das Flurbereinigungsverfahren Romrod-Zell-Antrift ist abgeschlossen. Mit diesem Feuchtbiotop wird die Überflutung der an den Gewässern liegenden Ackerflächen verhindert. FOTO: PM

Flurbereinigung endet nach 19 Jahren

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Romrod(pm). Das Flurbereinigungsverfahren Romrod-Zell-Antrift ist abgeschlossen. Vertreter des Amtes für Bodenmanagement Fulda, der Teilnehmergemeinschaft und der Stadt Romrod zogen Bilanz zu dem 2001 eingeleiteten Verfahren. Der stellvertretende Abteilungsleiter Bodenmanagement, Timo Karl, gab Informationen zu Zielen des vereinfachten Flurbereinigungsverfahrens. Die Sachbearbeiterinnen Ingrid Schul-Reinhard und Gabriele Orf erläuterten anschaulich, was in dem 131 Hektar umfassenden Flurbereinigungsgebiet gelungen ist und dankten dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft und den Vertretern der Stadt für die sehr gute Zusammenarbeit. Nicht nur die Neuordnung der Grundstücksstruktur und die Verbesserung des Wege-netzes wurden in der Gemarkung Zell entlang der Antrift und des Göringer Baches realisiert. Wichtig waren ebenso die Landschaftsgestaltung und die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen. Durch die Anlage eines Feuchtbiotops wird die Überflutung der an den Gewässern liegenden Ackerflächen verhindert.

Bereits 1999 hatte die Stadt Romrod den ersten Antrag auf Mittel aus dem Programm zur Förderung von Maßnahmen, die der Wiederherstellung naturnaher Gewässer einschließlich ihrer Ufer und Auen dienen, gestellt.

Hohe Akzeptanz

Die Bewilligung der Fördermittel durch die Investitionsbank und das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz machte es möglich, 24 Hektar Uferrandstreifen und Aueflächen auszuweisen. Bürgermeisterin Birgit Richtberg sagte, die Ausweisung der Uferrandstreifen und Auenflächen, der Wegeausbau und die landschaftsgestaltenden Maßnahmen seien nicht nur für die Bürger des Stadtteils von Vorteil, sondern kämen insgesamt der Stadt zugute.

Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft, Edgar Richtberg, betonte, dass es ihm stets wichtig war, dass die Entscheidungen vom gesamten Vorstand mitgetragen wurden und eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen gegeben war. Zu Beginn der Flurbereinigung noch weitsichtige Ziele wie EU-Wasserrahmenrichtlinie, Artenschutz und Auswirkungen der Düngeverordnung sind mit den Maßnahmen der Flurbereinigung bereits umgesetzt, sodass die Gemarkung mit ihrer Landwirtschaft jetzt zukunftsfähig aufgestellt ist.

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