Der Kirchenvorstand dankt Pfarrer Detlef Metz für das gute Miteinander, überreicht Geschenke und die Diensturkunde. FOTO: SF
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Der Kirchenvorstand dankt Pfarrer Detlef Metz für das gute Miteinander, überreicht Geschenke und die Diensturkunde. FOTO: SF

Findige Aktionen in der Krise

  • vonJutta Schuett-Frank
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Ulrichstein-Bobenhausen(sf). Am Sonntag wurde wieder die Mutterkirche der Pfarrei in Bobenhausen geöffnet, und gleichzeitig konnte ein besonderes Jubiläum gefeiert werden. Denn Pfarrer Dr. Detlef Metz beging sein 25jähriges Dienstjubiläum. "Er kam aus der westfälischen Landeskirche und startete im Januar 2017 seinen offiziellen Dienst in Bobenhausen und den Filialgemeinden", so erinnerte die Kirchenvorstandsvorsitzende Brigitte Schmidt.

Erfreulich für die Christen aus Wohnfeld, Kölzenhain, Ober-Seibertenrod, Höckersdorf und Bobenhausen war, dass der neue Pfarrer bereits in der Adventszeit im Dezember 2016 für seine künftige Gemeinde im Sinne Gottes tätig gewesen war. "Seit über drei Jahren ist er nun unserer Pfarrer", sagte Brigitte Schmidt, "und man spürt, dass er seinen Dienst mit viel Herzblut ausfüllt. Man spürt, dass die frohe Botschaft von Gott seine Herzensangelegenheit ist."

Den Kontakt zu seiner ehemaligen Gemeinde in Wundershausen hält Pfarrer Metz gleichwohl immer noch sehr hoch. Es fanden in diesem Sinne gegenseitige Besuche statt, und auch die Frauenkreise haben guten Kontakt geknüpft.

Brigitte Schmidt resümierte, dass Metz in den drei Jahren Amtszeit schon einige Spuren hinterlassen habe. Der Geburtstagskaffe wurde von ihm ins Leben gerufen und die Kirchenrallye für die jüngeren Gemeindeglieder ist ebenfalls eine sehr gelungene Aktion. Die Kinder- und Jugendarbeit ist auch so ein Herzensprojekt des Pfarrers mit sehr viel Zuspruch.

In der schweren Corona-Zeit des Lockdown bereicherte Metz die Gottesdienstbesucher mit ausgefallenen Aktionen.

An Ostern reiste er mit einem Megafon durch die Orte und rief so die Osterbotschaft aus. In allen fünf Kirchen hatte er einen Osterweg aufgebaut, und so konnte man in aller Ruhe und einzeln das Gotteshaus aufsuchen. Ein Hingucker war zudem die Predigt "onLeine", welche in allen Orten von der Wäscheleine flatterte.

Der gesamt Kirchenvorstand dankte für die geleistete Arbeit und das gute Miteinander. Man überreichte ihm Geschenke und die Diensturkunde. Die kleine Feierstunde war allerdings wegen Corona-Zeit begrenzt ausgefallen.

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