Finanzielle Lage der Stadt neu bewerten

  • vonRedaktion
    schließen

Alsfeld(pm). "Die gegenwärtige Pandemie und entsprechend einschränkende Maßnahmen werden uns noch in das Jahr 2021, manche Prognosen sprechen von 2022, begleiten", heißt es in einer Pressemitteilung der Alternativen Liste Alsfeld.

Vor diesem Hintergrund müssten auch die Alsfelder Kommunalpolitiker die Situation jeweils neu bewerten, so Michael Riese von der ALA. Die kommende Stadtverordnetenversammlung Anfang Mai werde beschließen, dass vorerst keine Kita-Gebühren erhoben werden, sie werde sich auch mit finanziellen Entlastungen für den Einzelhandel in der Stadt befassen. "Das halten wir für ein Gebot der Stunde", erklärt Riese weiter.

Vor allem die zu erwartenden Ausfälle bei den Steuereinnahmen und der steigende Zuschuss für die Bäder GmbH, wenn dort so gut wie keine Einnahmen zu erwarten seien, machten den städtischen Haushalt 2020 zur Makulatur.

Es sei vor diesem Hintergrund wichtig, dass die Stadtverordneten sich bald erneut mit der städtischen Finanzlage beschäftigen. "Auch wenn Bürgermeister Paule sich noch sträubt, wird das höchstwahrscheinlich nicht ohne einen Nachtragshaushalt zu machen sein", meint Riese.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare