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Bei aller Arbeit haben die Akteure der Einsatzabteilung und einige Kinder auch ihren Spaß im und am Pool.

Feuerwehr testet Billigpool

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Homberg-Nieder-Ofleiden (pm). Billipools sind derzeit in aller Munde und füllen die Prospekte vieler Disounter oder Baumärkte. Doch was taugen diese Pools, das fragte sich der Hessische Rundfunk und suchte für die Fernsehsendung Maintower, Familien die einen solchen Billigpool auf Herz und Nieren testen wollen. Diesen Aufruf lasen auch die "Familienmitglieder" der Einsatzabteilung der Feuerwehr Nieder-Ofleiden, bewarben sich und erhielten unter weit über 200 Bewerbern den Zuschlag zum Pooltest.

Am Mittwoch war es dann soweit. Um 11.30 Uhr traf das dreiköpfige Fernsehteam um Moderatorin Carolin Lemuth in Nieder-Ofleiden ein und wurde von einer großen Anzahl von Feuerwehrleuten begrüßt. Nach einer kurzen Besprechung des Drehablaufes, ging es bereits los, und man musste in der vom Hersteller angegebenen Zeit den 99-Euro-Stahlrandpool aufbauen, was für die Einsatzabteilung kein sonderlich großes Problem darstellte. Man lag sogar noch deutlich unter der vorgegebenen Zeit.

Doch nun galt es den großen Pool auch noch mit Wasser zu befüllen, was bei "Otto Normalbürger" mit Gartenschlauch sicher mehrere Stunden gedauert hätte. Nicht so bei der Feuerwehr. Die setzte ein großes Tanklöschfahrzeug ein, verlegte Schläuche und befüllte den Pool binnen weniger Minuten komplett, so dass man mit Bravour auch die zweite vom Filmteam gestellte Aufgabe löste.

Doch mit dem eigentlichen Pooltest und der geforderten Poolparty wollte man nicht bis zum Abend warten, und so stürzten sich bereits bei den Dreharbeiten unerschrockene Feuerwehrleute in die eisigen Fluten und nahmen einen ersten Belastungstest vor.

Nach Härtetest Pool verschenkt

Gegen 16 Uhr traf dann das zweite Kamerateam um Moderator Daniel Koop, welches live aus Nieder-Ofleiden berichten sollte, am Drehort ein und baute sein Equipement auf. Nach und nach trafen immer weitere Feuerwehrleute am Drehort ein und bereiteten die vom Fernsehteam geforderte Poolparty, die man gemeinsam feiern sollte, vor.

Kurz vor der Liveschaltung probte man noch einmal die Moderation und den Ablauf des Drehs, bevor es gegen 18.20 Uhr ernst und live aus Nieder-Ofleiden berichtet wurde. Wehrführer Andreas Heise schilderte in einem Interview die ersten Eindrücke, die man beim Aufbau des Pools und verschiedenen Belastungstests gesammelt hatte, während im Hintergrund die erste Nieder-Ofleider Feuerwehr-Poolparty startete.

Doch nun galt es, den Pool auch noch einer Dauerbelastung zu unterziehen, wobei die rund 25 anwesenden Einsatzkräfte um Wehrführer Andreas Heise ein überaus positives Fazit für diesen 99-Euro-Billigpool ziehen konnten, bei dem das Preis-Leistungsverhältnis durchaus stimmt und den man mit gutem Gewissen empfehlen kann.

Bis weit nach Mitternacht feierten die Aktiven der Feuerwehr Einsatzabteilung bei Grillspezialitäten, Cocktails und kühlen Getränken ihre erste Feuerwehr-Poolparty, zu der sich nach der ausgestrahlten Sendung auch Nieder-Ofleider Einwohner gesellten.

Bereits am nächsten Tag baute man den Pool wieder ab und spendete diesen, wie vorher einstimmig beschlossen, an eine Nieder-Ofleider Familie mit Kindern.

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