Stimmung bei doppeltem Mundart-Abend am Samstag

Feldatal (jol). Das wird ein Mundart-Spaß: Am Samstag gehen mit "Vo Herze platt" und "Halb 6" Lokalmatadoren der Mundartmusik auf die Bühne. Ein stimmungsvolles Konzert ist mit den beiden Gruppen aus Feldatal und Feldatal/Alsfeld garantiert. Los geht es um 19 Uhr, dann geht mit "Vo Herze platt" eine junge Band auf die Bühne.

Die Gitarristen/Sänger Dennis Graulich und Matthias Karle sowie Christian Stark mit Stimme und Bass wandeln auf den Spuren der legendären Gruppe "Fäägmeel", die Mundart-Songs in der Region bekannt gemacht hat.

Die drei Musiker aus Feldatal haben sich des Repertoires der mittelhessischen Band angenommen, auch wenn sie in den vergangenen Jahren musikalisch ganz anderes ausprobiert haben. Sie haben Rock, Heavy Metal, Partymusik und böhmische Bläserstücke intoniert, nun widmen sie sich mit Inbrunst den Liedern der alten dörflichen Idylle. Geübt im mehrstimmigen Gesang haben sie sich übrigens in den Reihen der Bänkelsänger, die bei der Fealler Fastnacht zur Hochform auflaufen. Nun nehmen sich Dennis Graulich, Matthias Karle und Christian Stark Stücke wie "Eisblomme" und die "Rure Riewe Roppmaschin" vor.

Die zweite Hälfte des Abends gestaltet Halb 6", die "Alsfealler Junge", die bereits seit Jahren ihre Freude an handgemachter Musik sympathisch rüberbringen. Eigentlich machen Günter und Peter Seim mit Bassist Jürgen Litzka seit fast 20 Jahren zusammen Musik. Zunächst waren sie mit einer Tanzband im Vogelsberg und der Umgebung unterwegs. Vor zehn Jahren nahm dann "Mucho Gambo" Abschied aus der Tanzbandszene, weil man weiter pure Musik machen wollte. Jürgen Litzka, Günter und Peter Seim hatten neben der Musik noch ihre Freundschaft, die Liebe zu ihrer Heimat, dem Vogelsberg und dem dazugehörigen "Platt". "Halb6" wurde geboren, Vorbild war die Gruppe "Fäägmeel". Inzwischen hat das Trio die erste CD "AlsFealler Junge" veröffentlicht, die sich nach eigenen Angaben sehr ´gut verkauft.

Der Erlös des Konzerts am Samstag geht übrigens an "Kinderherzen heilen", einen Verein, der sich um die Familien von herzkranken Kindern bemüht. Auch da bestehen traditionelle Bindungen nach Feldatal, ein Teil des Erlöses aus dem Mühlenfest Stumpertenrod fließt regelmäßig an den Gießener Verein.

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