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Am Sommerberg in Groß-Felda könnte ein Baugebiet mit schöner Aussicht entstehen.

Mehr Baugebiete in Feldatal

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Feldatal (jol). Bemerkenswert ruhig und zügig verlief am Donnerstag die jüngste Sitzung des Gemeindeparlaments von Feldatal. Nach gerade einmal 40 Minuten waren die sieben Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Das lag auch an den Themen, die unstrittig waren. Allerdings hat es gerade in der Feldataler Politik auch hitzige Debatten um Themen gegeben, die nicht bedeutend für die Entwicklung der Landgemeinde waren. Bedeutsam für die Entwicklung der Gemeinde ist der Beschluss zum Ausweisen neuer Baugebiete, den die Gemeindevertretung fasste. Man will im Ausschuss über einen Antrag von Timo Wagner weiterberaten, wo Baugebiete ausgewiesen werden können.

Wagner hatte angeregt, die Entwicklung Groß-Feldas voranzutreiben. Denn der Ort biete eine gute Infrastruktur und mit der schönen Wohnlage am "Sommerberg" gute Chancen, Familien anzusiedeln. Dabei verwies Wagner auf das Entwicklungskonzept Moro, das der Kreis erstellen ließ. Zurzeit seien noch zwölf Bauplätze zu vergeben, die Gemeindevertreter sollten beizeiten Vorsorge für weitere Nachfrage treffen.

Das unterstützt Hans-Werner Völzing (SPD) im Grundsatz, bat aber um Erweiterung auf andere Ortsteile. Die Erfahrung mit den sich nur langsam verkaufenden Grundstücken im Bereich "Gehocksäcker" in Zeilbach sei eine Hypothek. Er schlug vor, auch über eine Bezuschussung beim Umbau alter Gehöfte in den Ortskernen zu sprechen. Dadurch könne ein schöneres Ortsbild erreicht werden. Markus Görig (FWG) regte an, im Ausschuss über Bauplätze in allen Ortsteilen zu sprechen. Das griff Ralf Bunn auf, der die Sitzung leitete, so wird im Bauausschuss "über die Ausweisung möglicher Bauplätze in Feldatal" beraten.

Einhellige Zustimmung fand der Antrag des Gemeindevorstands, rund 6000 Euro für ein Digitalkataster der Gemeindestraßen auszugeben. Bürgermeister Leopold Bach begründete das damit, dass der Vorstand des Gemeindeverwaltungsverbands mit Romrod, Grebenau und Schwalmtal eine Förderung hierfür bekommen kann. Dabei gibt es einen Zuschuss des Landes für interkommunale Zusammenarbeit, um das digitale Straßenkataster in allen vier Kommunen zu erstellen. Die Kosten von rund 22 500 Euro für Feldatal reduzieren sich durch die Förderung auf etwa 6000 Euro. Vorteil sei, dass die Bauabteilung schnellen Zugriff auf Daten hat, wenn Schäden gemeldet werden. Einstimmig beschloss das Gemeindeparlament, Bürgermeister Bach als Stellvertreter in der Versammlung des Rechenzentrums ekom 21 zu wählen. Bislang hat dort Hans-Werner Völzing diese Funktion ausgeübt, regulärer Vertreter der Gemeinde bleibt dort weiter Ralf Bunn.

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