Mit einem flotten Cancan sorgte die Garde für einen Augenschmaus auf der Bühne in der Feldahalle.
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Mit einem flotten Cancan sorgte die Garde für einen Augenschmaus auf der Bühne in der Feldahalle.

Mannsbilder bei der Huotnacht auf Wolke 7

Feldatal-Groß-Felda (ts). Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte am Wochenende in der Feldahalle. Der Knuts Hut Club (KHC) hatte zur 34. Fealler Hutnoacht geladen und die stand im Zeichen des wilden Westens.

Die Ranzengarde eröffnete mit einem Schuss aus der Konfettikanone das Programm und räumte die Bühne, damit die Dance Stars mit ihrem Gardetanz die Gäste auf das Folgende einstimmen konnten. Vor den Augen des Prinzenpaares Prinz Matthias II und Prinzessin Marina I wirbelten die Tänzerinnen über die Bühne. Die Zuschauer waren so begeistert, dass sogleich eine Rakete gezündet wurde.

Mit Harald Kratz und Peter Hühnergarth standen sogleich zwei bekannte Gesichter der Fealler Fastnacht auf der Bühne. Mit i "Zwei wie ich und Du" begeisterten sie aufs Neue die Zuschauer in der Feldahalle. Es ist das Geschwätz des Alltages, mit dem die Aktiven immer wieder die Lacher auf ihrer Seite haben.

Ein Höhepunkt dürfte der Auftritt von Johannes Hartmann und Timo Wagner gewesen sein. Als Farmer Johannes Hartmann berichtete er von ländlichen Problemen und seiner alkoholliebenden Frau Marta. Mit einem Gardetanz begeisterte dann die Tanzgarde. Die Antwort auf "Zwei wie ich und du" gaben "Die Hallenfeger" da. Die Putzfrauen Anette Habermehl und Carmen Hühnergarth plauderten aus dem Nähkästchen der geplagten Ehefrauen.

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Ricky und der Shoppingtrip

Nach der Pause startete das Philosophische Quartett. Die Philosophen Uwe Konopka, Dennis Graulich und Timo Wagner verstrickten sich in die üblichen Rededuelle. Während die Aktiven in den letzten Jahren mit ihrem Geschwätz über lallende Spanier und dichte Nebelschwaden im Feldatal einfach so durchkamen, war es in diesem Jahr Ricky, die die Sinnlosigkeit dieser Unterhaltung offen legte. Ricky berichtete dann von ihrem Shoppingtrip nach Frankfurt. Nachdem sie noch die Luftgitarre von Jimi Hendrix vorführte und berichtete, dass sie Geige "gelernt" hat, hielt es die Gäste nicht mehr auf ihren Plätzen. Standing Ovation gab es für Ricky und das Philosophische Quartett.

Der Fealler Beobachter alias Günter Seim sorgte mit seinem Bericht über die Missgeschicke der Anderen ebenfalls wieder für Gelächter. Auch wenn der Beobachter mit ernsten Themen wie Ärztehaus und Windkraft startete und kein gutes Haar an den Politikern ließ, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Im Anschluss waren es die Geschichten über vergessene Haustürschlüssel, alkoholfreien Kölschgenuss und verlorenen Hundemarken, die für gute Laune sorgte. Die Ausflugsfahrt des VFR lieferte weitere gute Geschichten. Mit einer Tanz-Illusion griff die Tanzgarde die gute Stimmung auf.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des Männerballetts. Die in rosa gehüllten Mannsbilder wurden auf der siebten Wolke von Amor angeführt. Die Männer unternahmen fortan eine Liebesreise. Dass der Liebespfeil Amors blind machen kann, das wurde spätestens mit Fallen der Hüllen deutlich. Mit einer Rakete und Zugaberufen wurde das Männerballett gefeiert. Ganz nach dem Motto des Abends entführte dann noch die Showtanzgruppe in den Wilden Westen.

Dann war es die Kestricher Hitparade, die mit Auftritten von Jürgen Drews, Heino und Andreas Gabalier für Stimmung sorgte. Zum Glück hatten die Veranstalter auch Helene Fischer gebucht. "Atemlos" waren nach dem Auftritt auch die Zuschauer. Die Bänkelsänger leiteten das Finale ein und luden zum abschließenden "Ring of Fire" ein. Vor allem Prinz Matthias am Schlagzeug sorgte für Begeisterung bei den Gästen.

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