Immer wieder spontane Jubelrufe

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Das intensive Proben in den letzten Wochen hat sich gelohnt. So lautete übereinstimmend die Bilanz der Bläser aus den beiden Posaunenchören Stumpertenrod und Ulrichstein sowie der Bänkelsänger vom Knuts Hut Club (KHC). Herausgekommen ist ein wunderbarer Konzertabend, der alle Erwartungen und auch die Besucherzahlen der Veranstaltung im letzten Jahr deutlich übertrafen. Voll war die Kirche besetzt, und viele Konzertbesucher mussten dabei noch auf die letzte Etage der Empore hochsteigen. Das Publikum war begeistert von den Musikstücken.

Das intensive Proben in den letzten Wochen hat sich gelohnt. So lautete übereinstimmend die Bilanz der Bläser aus den beiden Posaunenchören Stumpertenrod und Ulrichstein sowie der Bänkelsänger vom Knuts Hut Club (KHC). Herausgekommen ist ein wunderbarer Konzertabend, der alle Erwartungen und auch die Besucherzahlen der Veranstaltung im letzten Jahr deutlich übertrafen. Voll war die Kirche besetzt, und viele Konzertbesucher mussten dabei noch auf die letzte Etage der Empore hochsteigen. Das Publikum war begeistert von den Musikstücken.

Nach der Eröffnungsmusik, dem "Hymnus" des zeitgenössischen Komponisten Reinhard Gramm, begrüßten Pfarrerin Dorothea Witznick und Vorsitzender Joachim Momberger vom Posaunenchor Stumpertenrod die Gäste. Chorleiter Daniel Roth lud die Gäste dazu ein, einfach einmal innezuhalten und der handgemachten Musik zu lauschen. Es folgten die beiden Vorträge "Wachet auf, ruft uns die Stimme" von Johann Sebastian Bach und "Dominis vobis cum" (Der Herr sei mit euch) in einer Komposition von Franz Watz.

Konzert mit Klamauk

Dann kam der erste Auftritt der "Bänkelsänger", und schon gleich wurde deutlich, wen man sich für dieses Konzert eingeladen hatte. Mit ihrem A-capella-Gesang begeisterten die Sänger mit "Löwenzahn" von Peter Lustig, "Gedanken" von den Wise Guys und "Rama Lama Ding Dong" von "The Edsels" aus dem Jahre 1958. Bei diesen und auch im Laufe des Konzerts dargebotenen Musikbeiträgen wurde immer wieder das solistische Können jedes einzelnen Sängers deutlich. Belebt wurde der gesangliche Vortrag immer wieder durch ein bisschen Klamauk und Komödie, ohne die Ernsthaftigkeit der Veranstaltung zu gefährden.

Danach hatten zwei Jungbläserinnen mit ihren Tenorhörnern den ersten Auftritt vor großem Publikum. Unterstützt von Chorleiter Daniel Roth spielten sie zunächst eine "Intrade" und dann ein "Abschiedslied". Der Lohn für ihr Spiel war langanhaltender Applaus. Dann wechselten die Bläser die Musikrichtung. Auf dem Programm standen "When I get older", "Yesterday" und "Lady Mandonna" von den Beatles. In eigens auf Posaunenchöre zugeschnittene Arran- gements sorgten die Musiker mit ihrem tollen Vortrag beim Publikum für beste Stimmung. Der Auftritt zeigte, dass auch diese Musik für Posaunenchöre keine Grenzen kennt. Musiker und Publikum waren, wie man während den Vorträgen merkte, von den Stücken gleichermaßen begeistert und man hörte immer wieder spontane Zustimmungsrufe.

In dem kurzweiligen Programm waren dann wieder die Bänkelsänger mit dem "Segenslied – Möge die Straße...", mit "Was bleibt" von den Puhdys und "Wie kann es sein" von den Wise Guys an der Reihe. Flotter wurde es wieder für die Musiker, denn beim Hit "Chiquitita" von Abba, mit dem Ragtime "Oysters and Clams" von Th. Morse und dem Serienhit von Peter Maffay, "Ich wollte nie erwachsen sein", hielt es die Besucher kaum noch auf ihren Kirchenbänken. In ihrem dritten Set bekam das Publikum noch "Amacing Grace", "Hymn" von Barcley James Harvest und "Caravan of Love" von "The Housemartins" zu hören.

Die Gemeinde sang mit den Musikern noch das Abendlied "Mit meinem Gott geh ich zur Ruh", und Joachim Momberger vom Posaunenchor Stumpertenrod bedankte sich für die Darbietungen. Auch lud er alle, die nicht dabei sein konnten oder die das Konzert gerne ein zweites Mal genießen möchten, für Sonntag, den 28. April, um 19.30 Uhr in die Kirche nach Ulrichstein ein.

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