Sehr gut kamen wieder die Vorführungen beim Schmiedefest an. (Foto: Archiv)
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Sehr gut kamen wieder die Vorführungen beim Schmiedefest an. (Foto: Archiv)

Gewinn aus dem Schmiedefest "gerecht verteilt"

Feldatal-Groß-Felda (ts). Das historische Schmiedefest in Groß-Felda war in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg und ein Besuchermagnet. Der Vorsitzende des Vereins Nählschmett, Timo Wagner, zeigte sich denn auch im Rahmen der Mitgliederversammlung sehr erfreut über den Ablauf des Traditionsfestes.

Vor allem die Beschränkung der Marktstände auf selbst hergestellte Waren war richtig, so Wagner. Die Mischung aus Geschichte, Vorträgen, Vorführungen und Unterhaltung sei bei den Bürgern gut angekommen. Vor genau einem Jahr hatten sich engagierte Bürger zusammengefunden und den Verein gegründet.

Wunsch aller Beteiligten war es dabei, das Schmiedefest am Leben zu halten und die Bedeutung der Schmiedekunst für den Ort zu unterstreichen. In dieser kurzen Zeit hatten die Mitglieder die Aufgabe, ein großes Fest auf die Beine zu stellen. Wie Wagner mitteilte, hat der Verein bei Null angefangen. Es gab kein Startkapital und nicht viel, worauf man aufbauen konnte. Es sei beachtlich gewesen, mit welchem Elan die Mitglieder und Bürger angepackt haben. Der Zusammenhalt der Vereine und der Bürger sei beispiellos gewesen. Auch der Rückblick der Beteiligten im Rahmen der Sitzung brachte nur wenig Kritik am Fest hervor. Während die Vielfalt der Essensangebote gelobt wurde, so wurde verständlicherweise kritisiert, dass bereits um 12.30 Uhr die Essensstationen mehr oder weniger ausverkauft waren. "Mit einem solchen Andrang hatten wir nicht gerechnet", versicherte Timo Wagner.

Essen war zu schnell weg...

"Im Vergleich zum Fest im Jahre 2012 hatten wir sogar ein größeres Angebot", versicherte er. Ob und wie man in diesem Bereich etwas verbessern kann, ist im Hinblick auf das nächste Fest zu diskutieren. Einigkeit bestand darüber, dass man auf dem Essen "sitzen geblieben wäre", wenn das schwere Gewitter früher gekommen wäre.

Darüber hinaus wurde diskutiert, ob der Aufbau eines Zeltes sinnvoll ist und ob auf das Glaspfand verzichtet werden kann. Ansonsten wurde das reichhaltige Kuchenangebot mit Blechkuchen aus dem Backhaus und Waffeln aus dem alten Waffeleisen gelobt. Auch die Präsentation der zahlreichen Schmiede sei herausragend gewesen. Hans Gelhar erklärte für die Reservistenkameradschaft, dass diese sich auch in Zukunft wieder einbringen werde. Wie bereits im Vorfeld signalisiert, sollte der Gewinn des Schmiedefestes der Allgemeinheit zu Gute kommen. Hierzu hatten die Bürger die Möglichkeit, Anträge für die Gewinnverwendung einzureichen. Nun wurde nun über diese Anträge abgestimmt.

Wie Rechner Daniel Wolf mitteilte, war es gelungen, einen Gewinn von 5901 Euro zu erwirtschaften. Die Versammlung einigte sich darauf, dass 3000 Euro in die Rücklagen genommen werden sollen. Der verbleibende Betrag wurde einvernehmlich verteilt. Für die Sanierung des Glockenturms in Groß-Felda werden 1000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere 1000 Euro sollen der Arbeitsgruppe Spielplatz für die Anschaffung neuer Spielgeräte zur Verfügung gestellt werden. 500 Euro erhält der Knuts Hut Club zur Unterstützung der Jugend- und Nachwuchsarbeit und hier ganz gezielt für den Ausbau des neuen Trainingsraums. Der Förderverein Grundschule Groß-Felda erhält einen Betrag von 400 Euro für die Anschaffung von Spielgeräten. Es bestand Einigkeit darüber, dass dies eine gerechte Gewinnverteilung darstelle, die allen Bürgern zu Gute komme.

Nächstes Fest 6./7. August

Unter Verschiedenes wurde der Termin für das nächste Schmiedefest auf das Wochenende 6. und 7. August 2016 festgelegt. Vorsitzender Wagner brachte seine Hoffnung darüber zum Ausdruck, dass der Erfolg des diesjährigen Schmiedefestes die Bürger noch weiter zusammengeführt hat und so die Bereitschaft zur Mitwirkung beim Schmiedefest 2016 noch größer ist und das Angebot noch ausgeweitet werden kann. Der Erfolg des diesjährigen Schmiedefestes habe gezeigt, so Wagner, dass die Gründung des Vereins die richtige Entscheidung gewesen sei.

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