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Mit Mundschutz, Abstand und Trennscheibe: Wählerregistrierung im Wahllokal für die Kernstadt Ulrichstein.

Für Belebung der Ortskerne

  • Joachim Legatis
    vonJoachim Legatis
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Feldatal Wahl- berechtigte Beteiligung % Freie Wähler %Bürgerliste %Groß-Felda 2021 1.045 21,91 42,06 57,94 2016 698 48,4 33,0 - Stumpertenrod 2021 286 39,86 54,26 45,74 2016 304 58,6 34,5 - Köddingen 2021 299 28,09 44,74 55,26 2016 330 53,6 39,6 - Windhausen 2021 189 30,16 76,21 23,79 2016 198 54,5 56,9 - Ermenrod* 2021 2016 224 43,3 51,3 - Köstrich 2021 214 35,51 41,62 58,38 2016 227 61,7 50,7 - Zeilbach* 2021 2016 172 55,2 38,1 - Briefwahl 2021 43,84 56,16 2016 30,7 - Gesamtergebnis 2021 2033 65,72 45,58 54,42 2016 2.

153 69,9 37,9 - Sitzverteilung 2021 7 8 2016 6 -

Feldatal (jol). Das Wahlergebnis ist eindeutiger., als es die neue Sitzverteilung im Parlament mit acht zu sieben vermuten lässt. Die Bürgerliste genießt mit 54,42 Prozent der Wählerstimmen großen Zuspruch, die Freie Wählergemeinschaft kommt auf 45,58 Prozent.

So sind bisherige Vertreter der AUF auf beide Listen verteilt. Albrecht Stein ist mit der FWG in das Parlament eingezogen. Dort trifft er auf die Ex-Fraktionskollegen Timo Wagner und Kevin Schott sowie Karl-Friedrich Dörr und Ulrike Zulauf, die der CDU und der SPD angehören.

Timo Wagner von der Bürgerliste freut sich über »ein tolles Ergebnis« für die neue Gruppierung. Mit seinem sehr guten persönlichen Abschneiden hatte er nicht gerechnet. Er sieht darin eine Anerkennung der Wähler für das, was er bislang geleistet habe. Die Kommunalpolitik habe »in den letzten Jahren viel Spaß gemacht«. Nach einer schwierigen Zeit nach der letzten Kommunalwahl sei es mit Bürgermeister Bach viel besser geworden. Die produktive Arbeit habe sicher auch Menschen angeregt, nun in der Kommunalwahl anzutreten.

Als vorrangige Themen der Parlamentsarbeit sieht Wagner das Schaffen von Bauplätzen und das Aufwerten der Ortskerne. Das müsse gleichzeitig angegangen werden, am besten im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms. Marcus Görig von der FWG kommentiert das Ergebnis damit: »Es war ein besonderer, ein spezieller Wahlkampf in Zeiten von Corona.« So gab es keine Wahlveranstaltungen mit den Bürgern, dafür lief fast alles online oder über verteilte Flyer.

»Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn die FWG konnte mit ihrer Spitzenkandidatin Monika Becker ihr Ergebnis aus dem Jahr 2016 um 7,67 Prozent steigern«, sagt Görig. Das bedeutet, anstatt sechs nun sieben Sitze in der Gemeindevertretung einzunehmen. Nach der Kommunalwahl 2016 hatten die Fraktionen von CDU, SPD und AUF eine Koalition gebildet.

Nun haben die beiden Parteien und die Gruppierung zugunsten der Bürgerliste auf eigene Kandidatenlisten verzichtet. Görig gab sich »sehr zuversichtlich, mit der neuen Kraft im Parlament und gemeinsam mit unserem Bürgermeister Bach für das Wohl und die Zukunft des Feldatals unsere Erfahrung und unser Wissen bestmöglich einbringen zu können«. Die FWG freue sich auf die Zusammenarbeit mit der Bürgerliste Feldatal. »Jetzt müssen die vollmundigen Versprechen umgesetzt werden.« Übrigens treten einige Ortsbürger in anderen Gruppierungen für den Kreistag an. Da sind Ulrike Zulauf und Ernst-Uwe Offhaus bei der SPD zu nennen, Karl-Friedrich Dörr bei der CDU, Leopold Bach und Manuel Günzel bei der FDP sowie Daniel Wolf und Marcus Görig bei der FW.

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