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Die Friedhofsmauer ist in Groß-Felda auf etwa 20 Metern Länge eingestürzt, nun sollen der Bauhof und eine örtliche Firma ans Werk gehen. (Foto: jol)

Friedhofsmauer wird saniert

Feldatal-Groß-Felda (jol). Eine unansehnliche Lücke auf dem Friedhof Groß-Felda wird demnächst gestopft. Der Gemeindevorstand hat beschlossen, die Sanierung der auf rund 20 Metern eingestürzten Friedhofsmauer für September zu vergeben, wie Bürgermeister Dietmar Schlosser auf Nachfrage mitteilte.

Dann sollen der Bauhof der Gemeinde und eine örtliche Baufirma gemeinsam ans Werk gehen. Mit dieser Kooperation für den Wiederaufbau der Natursteinmauer sollen auch die Kosten von bislang geschätzten rund 26 000 Euro deutlich gesenkt werden, wie Schlosser weiter sagt. Die Natursteinmauer am hinteren Ende des Friedhofs ist im Schnitt 1,35 Meter hoch und 55 Zentimeter breit.

Damit wird der Friedhof deutlich aufgewertet, denn die eingefallene Mauer sieht unschön aus, zumal sie auch Wildtiere davon abhalten soll, auf das Gelände zu kommen. Der Friedhof ist in der jüngsten Zeit deutlich schöner geworden, der Bereich für Rasen-Urnengräber ist hergerichtet, die Sträucher am Ehrenmal zurück geschnitten.

Der Sanierung ging wegen der hohen Kosten eine lange Beratung in den Gemeindegremien voraus. So hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass Spenden und Eigenleistungen helfen sollen, weniger Geld auszugeben. Die Spendenaktion hat immerhin ergeben, dass einmal 1000 Euro sowie weitere kleinere Zuwendungen gekommen sind, wie Schlosser und Ortsvorsteher Robert Belouschek sagten. Der Ortsvorsteher hat dreimal dazu aufgerufen, für das Projekt zu spenden oder aktiv zu helfen. Dabei gelang es aber nicht, Helfer für die Eigenleistung beim Mauern zu finden.

Die Sanierung der Friedhofsmauer wirft auch ein Schlaglicht auf die sinkende Bereitschaft in den Dörfern, tatkräftig zu allgemeinen Aufgaben beizutragen, wie in der Gemeindevertretung erörtert wurde. In früheren Jahren seien mehr Bauarbeiten in Eigenleistung erfolgt und auch Pflegearbeiten wie Rasen mähen waren einst eher durch die Dorfgemeinschaft zu leisten.

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