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Manuel Günzel

Frau für höchstes Amt vorgeschlagen

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Feldatal (pm). Nach den Kommunalwahlen hat sich die Bürgerliste Feldatal auf einen Vorschlag für die Kandidaten, die in die neuen Gemeindegremien einziehen sollen, geeinigt. Weiterhin wurde der Fraktionsvorsitz geklärt und es gab ein Treffen mit der FWG. Mit einigen bekannten und vielen neuen Gesichtern will man in den kommenden fünf Jahren die Geschicke der Gemeinde mitgestalten.

Dazu wurden in einer Diskussion Vorschläge für die Zusammensetzung der Ausschüsse und des Gemeindevorstands diskutiert. Insbesondere beim letzten Gremium war es der Bürgerliste nach eigenen Worten wichtig, »einen guten Mix aus den verschiedenen Ortsteilen sowie Altersstufen zu finden«. Die neue Feldataler Kraft stellt vier der insgesamt sieben ehrenamtlichen Beigeordneten.

»Uns ist es gelungen, vier Kandidaten für den Gemeindevorstand zu nominieren, die aus vier Ortsteilen der Gemeinde kommen«, berichtet Manuel Günzel. Der 28-jährige Köddinger hat künftig den Fraktionsvorsitz inne, wobei man insgesamt auf Teamgeist setze. Mit Patricia Klein, Carolin Christ-Bröser, Sebastian Weiß und Manuel Günzel habe sich ein Leitungs-Team formiert.

Nicht nur bei der eigenen Führung will die Fraktion der Bürgerliste neue Wege beschreiten. Dies könne man weiter daran ablesen, dass erstmals eine Kandidatin für den Vorsitz der Gemeindevertretung und somit das höchste Amt in Feldatal kandidieren werde.

Als Ziel eines ersten Antrags in der konstituierenden Sitzung will die Bürgerliste »Entscheidungsfindungen beschleunigen und damit mehr Effektivität in der Arbeit der Ausschüsse bekommen.« Der gemeinsame Wunsch der Fraktion sei es, die Zahl der Personen in den Ausschüssen der Gemeinde von derzeit sieben (aus allen politischen Fraktionen) auf nur noch fünf zu verkleinern.

»Die politische Landschaft hat sich von vier auf zwei Fraktionen verringert, durch die Reduzierung der Ausschussmitglieder wollen wir Beratungen zu Sachthemen dynamischer bewältigen«, umreißt Günzel den Vorstoß. Weiterhin ist sich die Bürgerliste einig, dass dem Bürgermeister wieder mehr Verantwortung in bestimmten überregionalen Ausschüssen (etwa ZAV oder auch ekom21) eingeräumt werden solle. Da es sich um für die Gesamtgemeinde und alle Bürger wichtige Posten handele, »die durch den Bürgermeister wohl am besten vertreten wären«.

Keine gemeinsame Liste mit FWG

Die Bürgerliste Feldatal sicherte dem Bürgermeister für diese Aufgaben ihre Unterstützung zu. So werde man sich gemeinsam mit der FWG auf die jeweiligen Stellvertreter/innen einigen.

Denn auch mit den Freien Wählern hat die Bürgerliste bereits im Vorfeld der Sitzung in der nächsten Woche das Gespräch gesucht. Ziel war es, sich über künftige Themen auszutauschen. So wollte die Bürgerliste gerne einen gemeinsamen Wahlvorschlag für den Gemeindevorstand einbringen, »um dessen Konstituierung kurzzuhalten«.

Diesem Vorschlag seien die Freien Wähler jedoch nicht gefolgt, sie hätten sich für jeweils eigene Kandidaten-Nennungen zum Tagesordnungspunkt ausgesprochen.

»Der Austausch war dennoch gut, und wir wollen als Bürgerliste auch weiterhin den Dialog suchen«, berichtet Lisa-Marie Schott als Ergebnis aus der Videokonferenz. »Mit 54,42 Prozent haben wir die absolute Mehrheit bekommen und werden dieser Verantwortung nachkommen«, sagt Manuel Günzel mit Blick auf die Besetzung der Ämter der Ausschussvorsitzenden, des oder der Vorsitzenden der Gemeindevertretung und des Ersten Beigeordneten. FOTO: : DARMÖLLER/P. KLEIN

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