Zwischen zwei Unwettern

Feuerwehr und DRK üben Hand in Hand in Feldatal

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In den letzten Tagen hatten sie meist mit Hochwasser zu tun. Jetzt haben Feuerwehren und DRK in Köddingen eine Großbrandübung mit Retttung nach simuliertem Verkehrsunfall absolviert.

Eine Großbrandübung fand am Samstagabend anlässlich des Feuerwehrfestes in Köddingen statt. Beteiligt waren die Feuerwehren den Großgemeinden Feldatal und Lautertal sowie der Stadt Ulrichstein. Das Szenario sah einen Brand im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus vor, bei dem Menschen von Rauch und Flammen eingeschlossen wurden. Zudem sollte es in der Ortsdurchfahrt einen schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Unfallopfern gegeben haben.

Rund 70 Feuerwehrleute rückten zu dem groß angelegten Feuerwehrtraining aus. Unter Atemschutz drangen Feuerwehrtrupps in das mit Kunstrauch geflutete Dorfgemeinschaftshaus vor und retteten die Eingeschlossenen. Für die Rettung der Unfallopfer im Fahrzeugwrack kam das hydraulisches Rettungsgerät der Ulrichsteiner Feuerwehr zum Einsatz. Mit Schere und Spreizer wurden die beiden Unfalldarsteller förmlich aus dem völlig demolierten Fahrzeug "geschnitten".

Behandlungsplatz eingerichtet

Zur Versorgung der "Verletzten" war der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz, die Unfalldarsteller wurden vom benachbarten DRK-Ortsverein aus Romrod gestellt. Im Gerätehaus der Feuerwehr wurde ein Behandlungsplatz eingerichtet.

Sowohl Übungsinitiator Steffen Merkel als auch die Gemeindebrandinspektoren Rüdiger Klaus und Andreas Zaumsegel sprachen von einem guten Übungsverlauf. Vor Ort war auch der Stellvertretende Kreisbrandinspektor Hubert Helm.

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