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Feldatal sendet Bürgern Nachrichten via WhatsApp

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Minuten nach Sperren einer Straße wegen Wasserrohrbruchs sind die Bürger über Straßensperrungen informiert. Die Gemeinde nutzt dafür jetzt WhatsApp. Der Feldabote bleibt aber bestehen.

Als Erinnerungsdienst für Termine und Anlässe steht der Bevölkerung von Feldatal ab sofort ein elektronischer Infodienst zur Verfügung. Die Gemeinde setzt auf den Nachrichtendienst WhatsApp.

Wer kennt die Situation nicht? Praktisch täglich landen mehrere Mitteilungen zu Terminen per E-Mail im elektronischen Briefkasten. Oft werden sie kaum zur Kenntnis genommen und ungelesen gelöscht. Um jedoch die Bevölkerung an wichtige Termine wie Straßensperrungen oder Veranstaltungen zu erinnern oder auf einen Wasserrohrbruch hinzuweisen, setzt die Gemeinde Feldatal nun auf einen Informationsdienst per Whats- App. Interessierte speichern die Nummer 0171/9352351 auf ihrem Mobiltelefon und schicken die WhatsApp-Nachricht "Start" an diesen Kontakt. Wer keine Gemeindemitteilungen mehr wünscht, sendet die Nachricht "Stopp". Dann wird die Nummer des Absenders gelöscht. Mit diesem Dienst können Informationen nur empfangen und nicht gesendet werden.

Um eine modernere Kommunikation anzubieten, Informationen schnell zu verbreiten und somit noch mehr Bürgernähe herzustellen, hatte der Gemeindevorstand der Gemeinde Feldatal die Idee, einen WhatsApp Newsletter ins Leben zu rufen. Es gehe darum, der Bevölkerung ohne E-Mails auf einfachem Wege einen Erinnerungsdienst für Termine und Anlässe sowie allgemeine Informationen zu bieten. "Whatsapp ist eine neue Möglichkeit, die Bevölkerung – insbesondere auch die jüngere Generation – zu erreichen", sagt Bürgermeister Leopold Bach.

Das Bekanntmachungsblättchen Feldabote ist und bleibt allerdings das amtliche Publikationsorgan der Gemeinde Feldatal. "Es werden keine Informationen via Whatsapp verschickt, die nicht auch im Mitteilungsblatt stehen", betont Verwaltungsmitarbeiterin Joelle Ritz. (Foto: pm)

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