Einladung auf den Hochsitz

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Nicht zufrieden sind die Jagdgenossen mit der Bejagung des Schwarzwildes in 2018. 25 Schwarzkittel waren ihnen zu wenig, es gab immense Schäden, die der Jagdvorsteher Harald Wagner auf bis zu 10 000 Euro beziffert. Der Jahresausflug führte die Jagdgenossen nach Thüringen. Eine Treibjagd im Februar brachte ein sehr schlechtes Ergebnis. Die Strecke betrug ein Wildschwein und zwei Füchse. An Schwarzwildschäden gab es bis Mitte des Jahres kaum Meldungen. Dafür ging es im Herbst richtig los und die gemeldeten Schäden erreichten durchaus Rekordhöhen. Den Geschädigten sagte Wagner einen Ausgleich zu. Abschließend dankte er Jan Schmiermund für die Verwaltung und die Pflege des vereinseigenen Baugerüstes.

Nicht zufrieden sind die Jagdgenossen mit der Bejagung des Schwarzwildes in 2018. 25 Schwarzkittel waren ihnen zu wenig, es gab immense Schäden, die der Jagdvorsteher Harald Wagner auf bis zu 10 000 Euro beziffert. Der Jahresausflug führte die Jagdgenossen nach Thüringen. Eine Treibjagd im Februar brachte ein sehr schlechtes Ergebnis. Die Strecke betrug ein Wildschwein und zwei Füchse. An Schwarzwildschäden gab es bis Mitte des Jahres kaum Meldungen. Dafür ging es im Herbst richtig los und die gemeldeten Schäden erreichten durchaus Rekordhöhen. Den Geschädigten sagte Wagner einen Ausgleich zu. Abschließend dankte er Jan Schmiermund für die Verwaltung und die Pflege des vereinseigenen Baugerüstes.

Im Hinblick auf die noch zu regulierenden Wildschäden schlug der Vorstand vor, den Überschuss in die Rücklage zu überführen. Der Obst- und Gartenbauverein Groß-Felda erhält 300 Euro für den Blumenschmuck im Dorf und Wolfgang Schneider erhält 300 Euro für die Finanzierung einer Ruhebank, die er in der Gemarkung aufstellen wird. Für 2019 ist außerdem ein Grillfest für die Mitglieder vorgesehen. Jagdpächter Thibo bezifferte die Jahresstrecke als nicht zufriedenstellend. Er begründete dies mit witterungsbedingten Besonderheiten im letzten Jahr. Diese hätten auch die Schwarzwildschäden besonders begünstigt. Er versprach intensive Bemühungen, um die Schäden so gering wie möglich zu halten. Er legt die Gründe dafür aus seiner Sicht dar und betonte, dass er selbst an einer besseren Stecke interessiert ist. Erlegt wurden 25 Wildschweine, acht Füchse, 21 Waschbären, ein Dachs, eine Nilgans, 26 Stück Rehwild und ein Stück Rotwild (Alttier).

Sorge um Waldentwicklung

Im Anschluss daran findet eine lebhafte Diskussion über die Jagd auf das Schwarzwild statt. Die Versammlung fordert mehr Bemühungen der Jagdpächter. Dieser legte die Schwierigkeiten der Bejagung dar und lud die Mitglieder dazu ein, einmal mit zu einem Ansitz auf Wildschweine zu gehen.

Auch die staatlichen Bemühungen wurden kritisiert. Revierförster Gerhard Dymianiw gab Erläuterungen und wies Kritik zurück. Der Forst beteilige sich stark an der Bejagung des Schwarzwildes. Die Wildschweine sind dauernd in Bewegung und es ist schwer, sie zum richtigen Zeitpunkt anzutreffen. Bei Jagden der Hegegemeinschaft Felda/ Schellnhausen/Mücke seien 103 Wildschweine erlegt worden und bei Hessen Forst waren es im Forstamtsbereich Schotten 439. Sorgen macht sich der Revierförster um die Entwicklung im Wald, der durch die lange Trockenheit, Dürre und starker Stürme sehr gelitten habe. Es gab über 7000 Festmeter Fichtenschäden.

Der Plan im Feldatal habe lediglich 1000 Festmeter ausgewiesen. Auch die Belastung der Umwelt nahm Dymianiw ins Visier. Er forderte die Landwirte auf, keine Plastikfolien, besonders von Siloballen, in der Gemarkung liegen zu lassen. Ein weiteres Ärgernis sei die wilde Ablagerung von Grün- und Heckenschnitt im Kirchenwald gegenüber des Judenfriedhofs. Dies sei umso unverständlicher, da die Gemeinde die Entsorgung auf der eigenen Deponie anbietet.

Gerhard Dymianiw teilte mit, dass er nach 27 Jahren im Revier Feldatal am Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Unter Verschiedenes wurde noch über die kostenpflichtige Anschaffung des Jagdkatasters diskutiert. Man einigte sich darauf, bei einem Treffen der Vorsitzenden der Jagdgenossenschaften eine andere Lösung zu suchen.

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