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Dritte Feuerwehrgruppe besser gerüstet

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Von: Herbert Schott

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Feldatal (hso). Die Feldatal-Wehren bekommen eine dritte Wärmebildkamera aus einer Spendenaktion. Die SV Sparkassen Versicherung unterstützt in diesem Jahr ihre »Kristall-Kommunen« exklusiv mit einem solchen Spezialgerät, das dazu fient Glutnester zu erlkenn, bevor sie eineut ein Feuier auslösen.

Bei Kristall handelt es sich um eine speziell für Kommunen entwickelte Versicherung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gerade den Freiwilligen Feuerwehren vor Ort mit speziellen Geräten zum erfolgreichen Brandschutz zu helfen. Dabei haben die Feuerwehr und der Versicherer in erster Linie Schutz und Rettung von Menschenleben im Blick. Da viele Einsatzabteilugen der Feuerwehren noch nicht über eine Wärmebildkamera verfügen, gab es jetzt eine Möglichkeit diese unter bestimmten Voraussetzungen kostenfrei zu erhalten.

Die SV Sparkassen Versicherung plant bis 2023 mehr als 800 versicherte Kommunen mit einer kostenlosen Wärmebildkamera auszustatten. Durch diese Förderung soll die Einsatzfähigkeit der Wehren gestärkt und auch der kommunale Haushalt entlastet werden. Damit investiert man rund 1,3 Millionen Euro in diese Maßnahme der Feuerwehrförderung, sagte der für die Region zuständige Direktionsbeauftrage Andreas Hass von der SV Kommunal.

An Bürgermeister Leopold Bach und Gemeindebrandinspektor (GBI) Rüdiger Klaus überreichte Haas in diesen Tagen die neue Wärmebildkamera. Soe hat einen Wert von rund 1600 Euro.

Rüdiger Klaus bedankte sich bei Haas und betonte, dass die Feldataler Wehren bereits zwei dieser Geräte haben. Die dritte Spezialkamera komme aber zu einem, guten Zeitpunkt. Dadurch verfüge jetzt jede der drei Löschgruppen im Feldatal über eine eigene Wärmebildkamera. Das Gerät soll das neue Fahrzeug für die Feuerwehr Windhausen komplettiere.

GBI Klaus und Andreas Haas betonten bei der Vorstellung der Kamera, dass diese ein Mittel in der modernen Brandbekämpfung bei Gebäudebränden sind. Ihr Einsatz ermöglicht es, in einem brennenden Haus den Brandort zu lokalisieren und effektiv zu bekämpfen. So hilft sie dabei, den Brand- und Löschwasserschäden zu reduzieren. Weiterhin war zu erfahren, dass man die Kamera auch gezielt zur Personensuche und -rettung einsetzen kann. Eine Wärmebildkamera wandelt die Infrarotstrahlung, die von der Wärmequelle ausgeht, in ein für Menschen sichtbares Bild um.

So kann es sein, dass man mit bloßem Auge in einem verrauchten Raum nichts erkennen kann, aber mit der Kamera besser sieht. Dies helfe auch dabei, vermisste Personen schneller zu retten. Aber auch zur Lagebeurteilung, bei Gefahrguteinsätzen oder bei der Personensuche nach Verkehrsunfällen ist sie ein wichtiges Hilfsmittel für die Einsatzkräfte, sagte Klaus.

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