Damit im Ernstfall alles klappt

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Am Feuerwehrgerätehaus in Groß-Felda herrschte rege Betriebsamkeit. Alljährlich stehen bei den Feuerwehren die gesetzlich vorgeschriebenen Geräteprüfungen an, erläuterte Gemeindebrandinspektor Rüdiger Klaus.

Am Feuerwehrgerätehaus in Groß-Felda herrschte rege Betriebsamkeit. Alljährlich stehen bei den Feuerwehren die gesetzlich vorgeschriebenen Geräteprüfungen an, erläuterte Gemeindebrandinspektor Rüdiger Klaus.

Nicht alles, was auf den ersten Blick noch in Ordnung erscheint, ist für den Einsatz im Brand- oder Katastrophenfall noch zu verwenden. So wurden Leinen, Gurte und weiteres Einsatzmaterial auf Beschädigungen überprüft.

Dabei spielte auch das Haltbarkeitsdatum eine wesentliche Rolle. Auch wenn man es Leinen oder Gurten nicht ansieht und diese auch noch nie gebraucht wurden, so müssen diese doch, wenn ihre Zeit abgelaufen ist, ersetzt werden, betonten die Inspektoren. Ein wesentlicher Bestandteil des Einsatzes am Samstag war auch die Durchsicht aller Fahrzeuge auf technische Mängel, Ölstand, etc. der einzelnen Wehren.

Hierfür zeichnete der Wehrführer und Kfz-Meister Bernhard Schweißguth aus Stumpertenrod verantwortlich und sorgte bei Bedarf auch gleich für Abhilfe.

Wichtig an diesem Tag war auch die Überprüfungen der Einsatzleitern. Diese wurden zunächst auf äußere Beschädigungen und auf ihren technischen Zustand überprüft und mussten sich danach einer Biegebelastung, die mittels eines elektronischen Messgerätes erfolgte, unterziehen. Im ausgezogenen Zustand erreicht zum Beispiel eine große Leiter die Rettungshöhe von 14,70 Meter und ist beim Einsatz enormen Kräften ausgesetzt.

Nicht auszudenken, wenn hier durch Materialermüdung oder Ähnliches etwas passieren würde. Für alle Arbeiten, welche die Feuerwehrleute ehrenamtlich tätigten, wurde ein ganzer Samstagvormittag gebraucht.

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