Noch wird es nicht richtig "ernst" am ersten Schultag: Erwartungsvolle Mädchen und Jungen an der Grundschule Feldatal. FOTO: HSO
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Noch wird es nicht richtig "ernst" am ersten Schultag: Erwartungsvolle Mädchen und Jungen an der Grundschule Feldatal. FOTO: HSO

Mit Brezel und guten Wünschen

  • vonHerbert Schott
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Feldatal-Groß-Felda(hso). Am Mittwoch wurden in der Grundschule Feldatal 13 Kinder eingeschult. Anders als in den vergangenen Jahren musste die Feier wegen der Corona- Pandemie ausfallen. So war das Bild in der Turnhalle geprägt von wenigen Personen und viel Abstand.

Zugelassen waren an diesem für die Kinder wichtigen Tag jeweils zwei Verwandte pro Kind und mit Pfarrerin Dorothea Witznick, Bürgermeister Leopold Bach, Schulleiterin Stefanie Schwab, der neuen Klassenlehrerin Undine Hochheim, Musiklehrerin Minette Kraft und den beiden Teilhabeassistentinnen Chrissy Schaaf und Birgit Stock diejenigen, die bei der Feier für das Programm sorgten. Es war anders als sonst, aber insgesamt war es eine schöne Einschulungsfeier, die den Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird. Traditionell beginnt der erste Schultag für die Erstklässler mit einem Gottesdienst, in diesem Jahr jedoch nicht in der Kirche, sondern in der Turnhalle. Nach der Eingangsmusik "Danke für diesen guten Morgen", gespielt von Minette Kraft auf dem Keyboard, gab Pfarrerin Dorothea Witznick allen Beteiligten und besonders den Kindern für deren neuen Lebensabschnitt den Segen mit auf den Weg. "Seid behütet", so das Leitmotiv ihrer kurzen Ansprache, wobei sie bildlich Hüte aus dem Alltag wie Fahrradhelm, Reiterhut, Sonnenhut, Strickmütze und die Babymütze zeigte, die in täglichen Situationen Schutz bieten. Als Geschenk bekamen alle Erstklässler und ihre Klassenlehrerin jeweils eine Mütze mit dem Logo der Grundschule. Weitere Lieder wie "Klasse, dass du da bist" und "In unserer Schule im Feldatal" (von Frau Kraft selbst getextet und vertont und von Birgit Stock auf der Gitarre begleitet), sorgten für eine lockere Stimmung.

Schulleiterin Stefanie Schwab und Bürgermeister Leopold Bach gaben den Erstklässlern gute Ratschläge mit auf den Weg. Für Schwab war dabei wichtig, dass die Kinder viel Vertrauen in sich selbst haben sollen. Ihre Eltern und Großeltern sollten ebenfalls das Vertrauen haben, dass ihre Kinder sich eigene Wege suchen. Bach sagte, Feldatal biete über den Schulalltag hinaus die Möglichkeit, sich in Vereinen und Gruppen zu engagieren. Übrigens gab es auch Geschenke: Die Schüler der Klasse 2 hatten für die "Neuen" selbst gebastelte Frühstücksunterlagen mit deren Namen parat und die obligatorischen Brezeln wurden auch in diesem Jahr von der Gemeinde gespendet. Aus ihrem "goldenen Buch" las Klassenlehrerin Hochheim noch ein Gedicht. Danach ging es für die erste Schulstunde in den Klassenraum, während die Eltern und Verwandten auf dem Schulhof bei kleinen verpackten Snacks und einem Getränk auf ihre Kinder warteten.

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