Ferienspiele

Bonbons kann man leicht mit Tabletten verwechseln

  • VonHerbert Schott
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Die Freizeitgestaltung mit etwas Lehrreichem verbinden: Dieses Ziel hatte das DRK beim Ferienspielabgebot »Erste-Hilfe-Schnupperkurs«. Das ernste Thema machte den Kindern viel Spaß.

Erste-Hilfe-Kurse sind auch für Kinder durchaus wichtig. Immer wieder liest und hört man von Kindern, die anderen Menschen geholfen haben, indem sie sich bei Unglücksfällen richtig verhalten haben. Dies war auch für den DRK-Ortsverband Groß-Felda ausschlaggebend im Rahmen der Feldataler Ferienspiele einen »Erste-Hilfe-Schnupperkurs« anzubieten. Dies betonte Vorsitzender Robert Belouschek bei seiner Begrüßung der Kinder am vergangenen Wochenende in der Feldahalle.

Was macht man beim Wespenstich?

Mit Ausbilderin in Erster-Hilfe Ramona Stehr vom Kreisverband Alsfeld hatte man eine kompetente Kraft eingeladen, die es vortrefflich verstand die Kinder spielerisch in das wichtige Thema mitzunehmen. Anhand von kleinen Geschichten führte sie die Kinder in den Alltag ein, in dem die meisten Unfälle und Verletzungen geschehen. Es ging es zum Beispiel um einen Wespenstich, um flotte Skater und um das richtige Verhalten von Kindern im Straßenverkehr. Wichtig war ihr auch darauf hinzuweisen, wie leicht man bunte Bonbons mit Tabletten verwechseln kann. Jedes Kind bekam dann ein Verbandspäckchen mit verschiedenen Pflastern, Mullbinden und Kompressen. Dann zeigte Ramona Stehr den Kindern, wie man einfache Verbände anlegen kann ,und natürlich wurde danach fleißig geübt.

Es machte den Kindern sichtlich Spaß Finger-, Hand- und auch Kopfverbände anzulegen, und nach einiger Übung klappte das schon sehr gut.

An die fünf »W« denken

Mit dieser Kenntnis kann man im Notfall schon richtig helfen, war von dem einen und anderen Teilnehmer an diesem Nachmittag zu hören. Ganz wichtig war das Thema, wie man einen Notruf absetzt. Dazu ist in jedem Fall immer die Telefonnummer 112 zu wählen. Wichtig dabei die fünf »W“ (Wo ist es passiert?, Was ist passiert?, Wie viele Verletzte gibt es?, Wer ruft an?, Warten auf mögliche Rückfragen). Zum Ende wurden noch die »stabile Seitenlage« und auch die Nutzung einer Rettungsdecke gezeigt.

Ausgestattet mit viel Wissen, einem kompletten Verbandspäckchen und gestärkt mit frisch gebackenen Waffeln verabschiedete die stellvertretende Vorsitzende Martina Georg mit ihrem Team die Kinder ins Wochenende.

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