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Feldatal erhält Bundesprämie für Kommunalwald

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Von: Redaktion

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Feldatal (pm). Trockenheit, Stürme, Schädlinge - die hessischen Wälder sind im Dauerstress. Die vergangenen drei Trockenjahre sowie Stürme und Schädlinge, insbesondere der Borkenkäfer, haben fast allen Baumarten schwer zugesetzt.

Das traurige Resultat: Schadflächen, wo einst vitale Bäume standen. Geschädigte Waldflächen bodenschonend zu räumen und zu klimaresilienten Mischwäldern umzubauen, kostet viel Geld. Betroffen sind private Waldeigentümer, aber auch zahlreiche Kommunen, die Waldflächen besitzen.

Mit der sogenannten Waldprämie unterstützt die Bundesregierung deshalb eine nachhaltige und verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung - und versucht so, dem Problem entgegenzusteuern. Im Rahmen eines Konjunkturpakets wurden dazu vergangenes Jahr durch den Koalitionsausschuss der Bundesregierung 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Der Gemeinde Feldatal wurde die Waldprämie jetzt auf Antrag der Verwaltung bewilligt. Die Födersumme für den Kommunalwald beträgt 7487 Euro.

»Die Lage in unseren Wäldern ist dramatisch. Die Unterstützung von kommunalen und privaten Waldbesitzern mit dem größten Umbauprogramm der Geschichte seitens des Bundes ist daher sehr zu begrüßen. Mit dieser Prämie wird den Betroffenen unbürokratisch und schnell geholfen«, sagte Bürgermeister Leopold Bach anlässlich der Bewilligung. Insgesamt geht es um rund 74 Hektar Waldfläche. Die Prämie wird gezahlt, wenn für die Waldfläche eine Nachhaltigkeits-Zertifizierung vorliegt. Voraussetzung ist, dass diese Zertifizierung mindestens zehn Jahre gehalten wird.

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