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Fahndung nach betrunkenem Lkw-Fahrer

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Von: Redaktion

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Alsfeld (pm). Am Samstag Nachmittag meldete ein aufmerksamer Mitarbeiter einer Tankstelle im Bereich Alsfeld einen wahrscheinlich stark alkoholisierten Lkw-Fahrer. Kurz zuvor hatte der Fahrer noch versucht, Gegenstände im Wert von 50 Euro aus dem Verkaufsbereich der Tankstelle zu entwenden.

Leider konnte der Zeuge nur angeben, dass an der Zugmaschine ein deutsches Kennzeichen aus Leipzig und am Auflieger ein polnisches Kennzeichen angebracht war. Die Farbe der Zugmaschine und den vermeintlichen Namen der Spedition konnte der Mitteiler ebenfalls an die Polizei weitergeben. Eine Fahndung nach dem entsprechenden Fahrzeug verlief zunächst erfolglos.

Am Sonntagmorgen war die Streife vom Vortag im Bereich des Kirchheimer Dreiecks unterwegs. Dort fuhr ein Sattelzug, auf den die Beschreibung vom Vortage genau passte. Die anschließende Kontrolle an der Anschlussstelle Kirchheim bestätigte den Verdacht vom Vortag.

Der russische Fahrer, der bei einer litauischen Firma angestellt ist und für eine deutsche Spedition den Lastwagen führte, stand am Sonntagmorgen noch unter erheblichem Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,66 Promille. Zudem war der ausländerrechtliche Status des Fahrers zunächst unklar. Es folgte die Mitnahme zur Dienststelle.

Sicherheitsleistung von 1000 Euro nötig

Nach der durchgeführten Blutentnahme und Sicherstellung des Führerscheines musste der Beschuldigte noch die 1000 Euro Sicherheitsleistung aufbringen, die durch die Staatsanwaltschaft angeordnet wurden.

Am frühen Sonntagabend kam dann ein Bevollmächtigter der Firma und hinterlegte die angeordnete Sicherheitsleistung für den Beschuldigten.

Nachdem alle Formalitäten erledigt und der ausländerrechtliche Status geklärt war, wurde der Fahrer durch die Polizei entlassen.

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