Auf dem Erzweg wandern

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Mücke(pm). Zu einer Wanderung auf dem Erzweg-Süd lädt am kommenden Sonntag, dem 1. März, der Verein Kunstturm Mücke gemeinsam mit der Sektion Vogelsberg der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft ein.

Die Tour auf Wegen und Pfaden erschließt Reste des historischen Bergbaus auf Brauneisenstein. Die Wanderung ist ein echter Mix aus schöner Natur und Zivilisationsnähe.

Die Relikte der Tagebaue des westlichen Vogelsberges sind nicht in einsamen Bergtälern zu finden, sondern in der Nähe von Siedlungen und Betrieben, die sich in der Folge von Bergbau und Erzaufbereitung niedergelassen haben. Auf diese Weise werden auf dem Weg auch die Folgen des Bergbaus thematisiert.

Blick auf die Erdgeschichte

"Wir werden wandern, Geschichte und Geschichten hören, Infos zu Gruben, Technik, Geologie und Kultur erhalten und einen Blick zurückwerfen und dabei vielleicht ein Bild finden, wie es war vor hundert Jahren im Vogelsberg und wie es jetzt ist", verspricht Karl Rudi, der gemeinsam mit Peter Hess die Wanderung organisiert hat und begleitet.

Auf der Hälfte der Wanderung, am Aussichtspunkt Hilgesberg, ist eine Vesperpause vorgesehen. Die Teilnehmer bestimmen das Tempo, die Verweildauer an einer Infotafel, das Gespräch zu den sich ergebenden Themen. Die Veranstalter rechnen somit mit einer Dauer der Wanderung von etwa fünf Stunden, die bei sehr schlechter Witterung verkürzt werden kann. Selbstverständlich empfehlen sich feste Schuhe und Kleidung sowie eine stärkende Brotzeit.

Wanderbegeisterte und Kulturinteressierte treffen sich am Sonntag, 1. März, um 10 Uhr am Grillplatz in der Eisenkaute in Grünberg-Weickartshain. Anmeldungen sind nicht erforderlich, aber zur Verständigung bei unbeständigem Wetter hilfreich (Peter Hess 01 73/ 3 60 06 62, Karl Rudi 06645/ 1613, info@rudi-schreinerei.de). Die Führung ist kostenfrei, Spenden erwünscht.

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