Im Ernstfall richtig handeln

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Mücke (sf). Zum ersten Mal fand dieser Tage am Feuerwehrstützpunkt Mücke ein Kreislehrgang zum Thema "Technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall" statt. In der dreiwöchigen Ausbildung qualifizierten sich die Teilnehmer in über 30 Stunden in Theorie und Praxis darin, was bei einem Verkehrsunfall zur schonenden Rettung verunfallter Personen zu beachten ist.

Der Unterricht umfasste physikalische Grundlagen der Mechanik, aber auch Fahrzeugtechnik und Rechtsgrundlagen. In der praktischen Ausbildung wurde besonders der Einsatz der Rettungsgeräte und der sogenannten patientenorientierten Rettung geübt. In verschiedenen Übungseinsätzen arbeiteten die angehenden Unfallretter an verschiedenen Szenarien.

Dabei wurden mit schweren Geräten wie hydraulischem Spreitzer, Hydraulikzylindern und der Rettungsschere das Zerschneiden und Auseinanderdrücken der Fahrzeugkarosserie geübt. Zuvor wurden die Fahrzeuge gesichert sowie mit Unterbaumaterialien stabilisiert und die Glasscheiben mit dem sogenannten Glasmanagement entfernt.

"All das war nötig, um auch im Ernstfall die richtigen Maßnahmen zu treffen zu können", berichtete die Kreisausbilder Andreas Blechschmidt, Bastian Heiser, Holger Krauss, Rouven Keil sowie die Hilfsausbilder Bernd Wißner und Jan Malte Mühlenbeck. Am Samstag stellten sich alle ehrenamtlichen Lehrgangsteilnehmer unter den Augen des Kreisbrandmeisters Björn Preuß-von Brincken einer schriftlichen Abschlussprüfung. Zudem stellten sie in mehreren praktischen Unfallszenarien ihr erlerntes Können mit Erfolg unter Beweis. Die Teilnehmer des Lehrgangs kamen aus Alsfeld, Gemünden, Grebenau, Homberg, Mücke, Romrod, Schlitz und Ulrichstein.

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