Erlenbad öffnet wieder Saunalandschaft

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Alsfeld(pm). Endlich hat das Warten ein Ende: Im Alsfelder Erlenbad darf wieder gesund geschwitzt und die schöne Saunalandschaft genutzt werden. Die Wiedereröffnung der Erlensauna ist für Samstag, den 15. August, vorgesehen.

"Wir haben lange überlegt, ob und wann wir unsere Saunaanlage wieder öffnen", gibt Bäder-Geschäftsführer Ralf Kaufmann preis. "Die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter hat oberste Priorität. Dafür benötigten wir nicht nur ein Hygienekonzept, sondern auch einen logistischen Plan sowie Ideen, wie wir gleichzeitig ein möglichst gutes Angebot für unsere Gäste anbieten und den Wünschen gerecht werden können."

In der Saunalandschaft dürfen sich maximal zeitgleich 50 Personen aufhalten. Um die Frequenz zu entzerren, gibt es derzeit nur den Vier-Stunden-Tarif zu den alt bekannten Preisen, damit mehrere Wechsel am Tag möglich sind. Auch die Öffnungszeiten sind in der Zeit verändert: Werktags hat die Saunaanlage von 12 bis 20 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Damensauna verschiebt sich auf den Dienstag, die Frauen können dann, wie alle anderen Gäste sonst auch, direkt vom schönen Saunagarten zum Abkühlen und Schwimmen ins Freibad.

Duschen kann man im Hallenbad

"Wir werden aus hygienischen Gründen die Sammelumkleidekabinen schließen, dafür können die Gäste die Einzelkabinen im Hallenbad nutzen und über dieses auch in die Sauna gelangen", erläutert Betriebsleiter Waldemar Dullson. "Im Hallenbad können auch die Duschen genutzt werden sowie natürlich auch die Kaltwasserduschen im Freibad."

Aber auch in der Saunalandschaft selbst läuft einiges etwas anders als sonst. So wird es zwar Aufgüsse geben, aber es werden keine Wedeltechniken zur vollen Stunde erfolgen, um nicht unnötig Aerosole aufzuwirbeln. Das Fußbad, das Tauchbecken und die Schwallduschen bleiben geschlossen, weil das Wasser nicht gechlort beziehungsweise auch der Abstand nicht eingehalten werden kann.

Auch das Dampfbad wird in der Zeit nicht genutzt, weil dort die Hygienemaßnahmen nicht entsprechend durchgeführt werden können. In der Bio-Sauna, der 60-Grad-Sauna, wird der Verdampfer abgestellt, sodass diese Sauna für eine Zeit auch eine Trockensauna ist.

Während der Saunagänge dürften nur eine bestimmte Anzahl von Gästen zeitgleich in die jeweiligen Saunen, die man übrigens unbedenklich nutzen könne, da die Corona-Viren bei einer derartigen Hitze abgetötet werden, verdeutlicht Tanja Kliche-Gehrau, die Saunaleiterin.

Dass die Erfrischungstheke direkt im Sauna-Foyer in den nächsten Monaten nicht genutzt werden darf, sieht die Saunameisterin als weniger problematisch: "Unsere Gäste können die große Sonnenterrasse im Freibad mit nutzen und sich von den Angeboten des Kiosk von Martino Dessi verwöhnen lassen - da ist die Auswahl auch größer, als bei uns an der kleinen Theke!"

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