Vorsitzender Ulrich Pfeil (l.) ehrt Hartmut Roth für 60 Jahre als Sänger. FOTO: PM
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Vorsitzender Ulrich Pfeil (l.) ehrt Hartmut Roth für 60 Jahre als Sänger. FOTO: PM

Mit Engagement singfähig geblieben

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Homberg(pm). Das Ziel einer singfähigen Chorgemeinschaft wurde im vergangenen Jahr wieder erreicht, konstatierte Vorsitzender Ulrich Pfeil bei der Jahreshauptversammlung des Gesangvereines. Die angestrebten vielfältigen Auftritte zu traditionellen und kirchlichen Veranstaltungen sowie die Ständchen bei den Mitgliedern hätten alle wahrgenommen werden können. Auch die beiden im Dorfkalender fest verankerten gesellschaftlichen Veranstaltungen, das Eierbacken zur Fastnacht und das Frühlingsfest an Fronleichnam, seien wieder zufriedenstellend ausgerichtet worden. Pfeil deutete allerdings an, dass man sich beim Frühlingsfest schon etwas mehr dörflichen Besuch erhofft hatte.

Auch in diesem Jahr wolle man beide Veranstaltungen gerne wieder durchführen, Zudem hoffe man, dass der Verein seine gesanglichen Aktivitäten und Auftritte mit dem über die Jahrzehnte doch recht ausgedünnten Sängerbestand wieder alle bewältigen könne. Denn das Sterben der traditionellen Chöre, insbesondere der Männerchöre, gehe weiter, sagte Pfeil wie es den Zeitungsberichten immer wieder zu entnehmen sei. Es bleibe bis auf wenige Ausnahmen ein schmaler Grat mit dem Fortbestand des Männergesangs in den Ortschaften der Region. Leider habe die angestrebte Zusammenarbeit mit dem Nachbarchor aus Ober-Ofleiden nicht fortgeführt werden können, weil die Ober-Ofleidener Sänger etwas überraschend ihren Singbetrieb vorerst eingestellt hätten.

Alle angesetzten Termine eingehalten

"Auch unser Verein ist nicht gerade mit einer ausreichend großen Sängerzahl gesegnet, wie man es aus zurückliegenden guten Zeiten noch kennt", stellte der Vorsitzende fest. Was die personelle Singfähigkeit für einen vierstimmigen Männerchor angehe, so sei man im unteren Grenzbereich angekommen. Aber der Verein habe es trotz allem im zurückliegenden Jahr wieder geschafft, gesangliche Präsenz zu zeigen und mit der kleinen, aber stabilen und tragfähigen Sängerschar alle verpflichtenden Termine wahrzunehmen. Dies sei natürlich auch nur möglich gewesen, weil alle Sänger mit vorbildlicher Leistungs- und Einsatzbereitschaft hinter ihrem Gesangverein stünden, genau wie Dirigentin Gudrun Feldbusch, die mit ihrer Leidenschaft und Hingabe für den Chorgesang ihren Teil dazu beiträgt. Mit 34 Singstunden liege man wieder absolut im Sollbereich, was die Vergleichszahlen zu den Vorjahren angehe.

Besonders hoffnungsfroh stimme der Zuwachs von zwei neuen Sängern, stellte Pfeil erfreut fest. Man habe zwei Akteure hinzugewinnen können, die sowohl in gesanglicher, als auch in gesellschaftlicher Hinsicht eine echte Bereicherung für den Gesangverein seien. Der Vorsitzende appellierte an die Mitglieder, diesen positiven Aspekt mit ins neu Jahr zu nehmen. Vielleicht gelinge es ja doch, den einen oder anderen für das Singen in der Gemeinschaft überzeugen zu können, damit der Männergesangverein weiter ein fester Mosaikstein im Ort bleiben könne, um das Kulturgut Musik und Gesang weiter zu pflegen und zu wahren. Bei den Neuwahlen wurden alle Personen für weitere drei Jahre in ihren Ämter einstimmig bestätigt. Dies betrifft den 2. Vorsitzenden Vigo Führer, 1. Rechner Erwin Pfeifer sowie den 2. Beisitzer Gerhard Dauner. Für 60 Jahre Sängertätigkeit wurde Hartmut Roth ausgezeichnet, und es gab auch Ehrungen für guten Singstundenbesuch. Keine Fehlstunde hatte Bernd Thomas, zwei Fehlstunden hatten Hartmut Roth und Ulrich Pfeil und drei Fehlstunden Willi Engel, Jakob Vaupel sowie Arthur Stock.

Vorsitzender Ulrich Pfeil erörterte geplante Veranstaltung beziehungsweise feststehende Termine für das Jahr 2020. Dazu zählen das 5. Frühlingsfest an der Linde an Fronleichnam und eine geplante Tagesfahrt.

Am Samstag war irrtümlich ein Bericht über die Versammlung aus dem Vorjahr erschienen. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.

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