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»Empathie ganz wichtig in der Pflege«

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Von: Redaktion

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Kreisbeigeordneter Kurt Wiegel (r.), Thomas Müller (6. v. l.), Schulleiter der Pflegeakademie des Vogelsbergkreises, Andreas Goldbach (l.), stellvertretender Schulleiter und Dozent sowie Klassenleiterin Susanne Reese (3. v. l.) wünschen den Examinierten alles Gute für die Zukunft. © Red

Vogelsbergkreis (pm). »Sie haben sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht. Sie haben gelernt, gelernt und gelernt - nun haben Sie ihr Ziel erreicht.« Mit diesen Worten leitet Thomas Müller, Schulleiter der »Vogelsberger Pflegeakademie - Schule für Pflegeberufe«, seine Laudatio auf die 25 nun examinierten Altenpflegefachkräfte ein. Zur kleinen Abschlussfeier begrüßt er neben Lehrerinnen und Lehrern auch Kurt Wiegel, Kreisbeigeordneter des Vogelsbergkreises.

»Die Corona-Pandemie galt es für Sie zu meistern. Sie und auch die Pflegeakademie musste sich auf eine andere Art des Lernens und Unterrichtens einstellen. Und auch in ihren Häusern, in der Praxis, warteten große Herausforderungen auf sie, die es zusätzlich zu verarbeiten galt«, führt der Schulleiter aus. Ein empathischer Zugang sei grundlegend für hochwertige Pflege, »die Kombination aus Medizin und Sozialem«, ergänzt er.

Kreisbeigeordneter Kurt Wiegel: »Sie arbeiten an und mit den Menschen. Ihre Ausbildung hat sie für die Herausforderungen gewappnet, und Ihnen steht ein großes Maß an Anerkennung und Wertschätzung zu.« Weiter verweist er auf Reformen, um die Situation in der Pflege zu verbessern.

Der Dank für die hochwertige Ausbildung gehe neben der Pflegeakademie auch an die Einrichtungen und Betriebe, für die die nun Examinierten in den vergangenen Jahren gearbeitet hätten. Denn das duale Ausbildungssystem bringe gute Fachkräfte hervor.

Susanne Reese, Klassenleiterin und Lehrerin für Pflegeberufe, ist »stolz darauf, so wunderbare Menschen« begleitet zu haben. Im Schulterschluss mit ihren Kolleginnen und Kollegen habe sie die Examinierten bei einem wichtigen Teil ihres beruflichen Weges unterstützen können.

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