Die Alsfelder Feuerwehrleute sind binnen sieben Tagen elfmal im Einsatz, unter anderem sichern sie ein vom Sturm abgedecktes Garagendach aus Blech. FOTO: PWR
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Die Alsfelder Feuerwehrleute sind binnen sieben Tagen elfmal im Einsatz, unter anderem sichern sie ein vom Sturm abgedecktes Garagendach aus Blech. FOTO: PWR

Elf Einsätze in sieben Tagen

  • vonPhilipp Weitzel
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Alsfeld(pwr). Elf Einsätze in sieben Tagen: Die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld war in den vergangenen Tagen mehrfach gefragt. Die ehrenamtlichen Frauen und Männer wurden mit verschiedensten Notfällen konfrontiert, die vom Feueralarm in der Villa Raab bis hin zur Ausleuchtung einer Landefläche für den Rettungshubschrauber am Kreiskrankenhaus reichten.

"So gesehen waren wir alle 15 Stunden im Einsatz", stellte Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer fest. Über diese Einsatzfrequenz war selbst er ein wenig überrascht. "Wir sind eine Freiwillige Feuerwehr, keine Berufsfeuerwehr", so Schäfer. Er stellte heraus, dass die Alsfelder Feuerwehrleute bei jedem Alarm aus dem Beruf oder der Freizeit gerissen werden. In diesem Zusammenhang hob er die politische Unterstützung, das Verständnis der Arbeitgeber und den Rückhalt der Familien hervor. "Ohne diese Drei kann ein Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr nicht funktionieren", sagt Schäfer.

Wie umfangreich das ehrenamtliche Engagement sein kann, machte er an der Auflistung der Einsätze deutlich: Ein Kaminbrand in Alsfeld-Elbenrod mit vierstündigem Löscheinsatz, eine Türöffnung für den Rettungsdienst in Alsfeld- Angenrod, ein Feueralarm im Hotel-Restaurant Villa Raab, ein Sturmschaden am Kreiskrankenhaus, ein abgedecktes Dach in Alsfeld-Münch-Leusel sowie in der Kernstadt, ein durch umgestürzte Bäume eingeschlossener Lastwagen nahe dem Stadtteil Eifa, ein abgestürztes Garagendach aus Blech in Alsfeld, mehrere umsturzgefährdete Bäume an einer Straße in Alsfeld, die Ausleuchtung eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber Christoph Gießen am Kreiskrankenhaus sowie ein durch angebranntes Essen ausgelöster Rauchwarnmelder in einem Wohnhaus. Mehr als 160 Einsatzkräfte waren bei den Alarmen vor Ort.

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