Coronavirus

Für einheitliche Strategie

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Vorab möchte ich betonen, dass ich kein Corona-Leugner bin und mir die Gefahren dieses Virus voll bewusst sind. Ich habe aber den Eindruck, dass sich viele Politiker - insbesondere Minister und Ministerpräsidenten - als Märchenerzähler entpuppen. Die Brüder Grimm würden vor Neid erblassen. Erst keine Masken, bringt nicht viel, die Wahrheit: Es gab keine, weil Fehler bei der Beschaffung.

Dann alles desinfizieren, wie Einkaufswagen und Ähnliches. Erkenntnis: bringt nichts. Dann Maske, das Nonplusultra (jetzt gab es welche), und dann die Lösung Corona-App - ein Schuss in den Ofen. Dann Kontaktbegrenzung; 50, 10, 5, jetzt eine Person - Einigung in keiner Weise, nur Hickhack. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns im Wahljahr befinden und sich einige profilieren wollen (müssen). Eine einheitliche Strategie über die Parteien hinaus würde dem Volke guttun. Und noch mehr die Wahrheit. Im Gesundheitswesen und in der Pflege wurde alles kaputtgespart durch Personaleinsparungen. Warum geht man nicht im Bundestag mit gutem Beispiel voran? Der bläht sich aber immer mehr auf. Die Hälfte der Abgeordneten würde m. E. reichen. Ich würde keinen vermissen.

Werner Bachmann, Homberg

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