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Die Erstklässler mit Klassenlehrerin Teresa Rother und Brezeln.

Mit einer ersten Klasse in die Zukunft

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Feldatal (hso). In der Grundschule gibt es wieder mehr Schüler. Das berichtete Schulleiterin Stefanie Schwab im Rahmen der Einschulungsfeier für die neuen Erstklässler. Ihr Fazit: "Wir hatten in diesem Jahr weniger Abgänger aus der 4. Klasse und es wurden 16 Jungen und Mädchen neu eingeschult."

Gab es im vergangenen Jahr 27 Schüler in zwei ersten Klassen, so wird es in Zukunft wohl beständig einzügig weitergehen, berichtete Schwab. Kinder aus der ortsansässigen Flüchtlingsunterkunft spielen zahlenmäßig keine Rolle.

Es sind immer einmal wieder ein oder zwei Kinder dabei. Sie seien durch den Besuch des Kindergartens schon integriert sind und könnten problemlos in die Klassengemeinschaft aufgenommen werden.

Gutscheine fürs Schwimmbad

Bei der Lehrerversorgung bleibt alles beim Alten. Männliche Lehrkräfte gibt es im Feldatal nicht. Für die besondere Betreuung von Schülern stehen jeweils eine Sonderschulpädagogin und eine Sozialpädagogin zur Verfügung. Außerdem biete die Grundschule viele Möglichkeiten, um in der Turnhalle und auf dem Außengelände sportlich aktiv zu werden. Ab der dritten Klasse gibt es auch Schwimmunterricht im Hallenbad Mücke.

Besonders in der Grundschule ist es die Nachmittagsbetreuung, die zwischenzeitlich ihren festen Stellenwert hat und sehr gut angenommen wird. Neben Mittagessen werden Hausaufgabenbetreuung und verschiedene AGs wie Musik, Kochen, Basteln und mehr angeboten. Für die 16 Kinder der ersten Klasse mit Lehrerin Teresa Rother war der Einschulungstag am Dienstag ein aufregender Tag. Traditionell beginnt der erste Schultag für die Erstklässler mit einem Gottesdienst. Pfarrerin Dorothea Witznick gab allen Beteiligten und besonders den Kindern für diesen neuen Lebensabschnitt den Segen mit auf den Weg.

In der Aula der Grundschule fand eine kleine Begrüßungsfeier für die Kinder und ihre Verwandten statt.

Die Schüler der Klasse 2 und der Kinderchor des Fördervereins der Grundschule unter der Leitung von Minette Kraft umrahmten die Feier musikalisch. Schulleiterin Stefanie Schwab und auch Bürgermeister Leopold Bach gaben den Erstklässlern gute Ratschläge mit auf den Weg. Beide betonten, dass die Kinder viel Vertrauen in sich selbst haben sollen. Eltern und Großeltern sollten ebenfalls das Vertrauen haben, dass die Kinder sich ihre eigenen Wege suchen.

Bach lud die Kinder dazu ein, sich in den vielen Vereinen und Gruppen zu engagieren. Auch hatte er für jeden ein Geschenk in Form eines Gutscheins für einen Schwimmbadbesuch in Kestrich dabei. Die Schüler der Klasse 2 überreichten den "Neuen" jeweils eine selbstgebastelte Frühstücksunterlage mit dem Namen, und die obligatorischen Brezeln wurden wieder von der Gemeinde gespendet. Danach ging es zur ersten Schulstunde in den Klassenraum, und die Eltern und Verwandte waren noch zu Kaffee und einem Imbiss eingeladen.

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