Ehringshausen feiert wieder »Kü-Müh-Fest«

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Gemünden (pm). Es ist wieder soweit: Die Kürbisernte ist erfolgreich eingebracht, jetzt gilt es sie mit dem »Kü-Müh-Fest« zu würdigen. In Ehringshausen gehen Kürbisse und Mühlgasse deshalb zum dritten Mal eine Verbindung ein. Auf dem Hof von Familie Becker präsentiert diese ihre Ernte und lädt zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kürbiskuchen.

Das Wetter hat in diesem Jahr gut mitgespielt, sodass es eine beachtliche Ausbeute an Kürbissen zu bewundern gibt: Bischofsmützen, Zierkürbisse, Hokkaidos oder auch der Dickmann unter den Kürbissen, der »Atlantic Giant«. Sie alle stammen aus dem eigenen Anbau von Lukas Becker.

Das Ergebnis seiner Gärtnerarbeit kann er jetzt stolz präsentieren. Doch neben den Produkten selbst wird es beim »Kü-Müh-Fest« auch gleich Gelegenheit geben, aus den Kürbissen hergestellte Mahlzeiten zu probieren. Dazu gehören vor allem Kürbisbrot und Kürbissuppe, von der sich mit Hilfe eines der gigantischen Exemplare, das locker 15 bis 20 Kilo auf die Waage bringt, reichlich Suppenschüsseln füllen lassen.

Besteck mitbringen

Wie schmackhaft diese ist, davon können sich die Besucherinnen und Besucher an diesem Sonntag, 10. Oktober, selbst überzeugen. Das »Kü-Müh-Fest« findet von 12 bis 18 Uhr statt. Neben den Kürbisgerichten wird es weitere Imbissangebote und Getränke geben. Wie in den letzten Jahren setzt Familie Becker darauf, dass ihre Angebote den Besucherinnen und Besuchern Spenden wert sind.

»Wir wollen für die Kürbisvielfalt werben und keinen Gewinn machen. Die Spenden werden für soziale Zwecke bereitgestellt«, erläutert Lukas Becker. In den letzten Jahren waren das Projekt »Kinderherzen heilen« am Gießener Klinikum, die Jugendtanzgarde der Karnevalsabteilung des Sportvereins in Ehringshausen, das Alsfelder Tierheim sowie der Förderverein des Kindergarten Siebenstein aus Nieder-Gemünden sind in den Genuss von Spenden gekommen.

Wer an der Kürbis-Party teilnehmen möchte, sollte eigenes Geschirr und Besteck mitbringen. Im Zusammenhang mit den bestehenden Regeln zum Umgang mit der Corona-Pandemie wird darauf hingewiesen, dass es ein Hygienekonzept gibt, das auf der Kontaktverfolgung mittels Luca-App oder einem auszufüllenden Kontaktformular basiert.

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